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Kreuzweg Bad Breisig

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Station in Höhe des Hauses Arweg 2
VII. Station: Christi Grablegung

Entlang des Arwegs in Niederbreisig gab es einst einen Kreuzweg, den die katholischen Gläubigen insbesondere nach Todesfällen gingen und beteten. Der Name des Arwegs ist dabei vom lateinischen orare (beten) abgeleitet, steht also mit dem Kreuzweg in unmittelbarem Zusammenhang. Heute sind von diesem Kreuzweg nur noch die VII. Station am Abzweig des Weinbergwegs vom Arweg (Niederbreisig) und eine weitere Station weiter unterhalb erhalten. Letzte Station und Ziel dieses Kreuzwegs war eine Bußkapelle neben der katholischen Pfarrkirche „St. Marien“ Niederbreisig. Diese Kapelle wurde während der 1970er Jahre abgerissen, um Platz für die Verbreiterung der Bundesstraße 9 zu schaffen. Das Bußkreuz aus dieser Kapelle hängt heute östlich des Hauptportals an der Wand der St.-Marien-Kirche.


Station am Arweg 2

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VII. Station

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Sonstiges

Viele Jahre lang lagerten die Bestandteile der siebten Kreuzwegstation sorgfältig nummeriert auf dem Bauhof. Weil noch Versicherungsfragen zu klären waren – der Bildstock war von einem Lkw beschädigt worden –, verzögerte sich die Wiederaufstellung. Ein Gutachter war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Standsicherheit des Bildstocks nicht mehr gewährleistet war. Weil der alte Bildstock überwiegend aus verputzten Bims- und Ziegelsteinfragmenten bestand, die das Bild mit der Grablegung Christi umschlossen, sei „ein Wiederaufbau unmöglich“, hieß es damals in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. „Die alten Bims- und Ziegelstein-Fragmente zerbröselten richtig und waren nicht mehr verwendungsfähig“, hieß es weiter, „eine dauerhafte und standsichere Lösung war mit diesen alten Materialien nicht mehr möglich.“ Der damalige Bürgermeister Hubert Busch entschied sich deshalb für einen Neuaufbau. Zusammen mit dem Steinbildhauer Gerd Hardy von der Netzer Mühle bauten Jörg Häring und Kurt Bleis vom Stadtbauhof deshalb die Station neu auf. Für die Fassung des Reliefbildes verwendeten sie wetterfeste Fassadensteine. Schlussstein, Abdeckungen und Gewände bestehen aus Basalt Fundament und Hangsicherung wurden aus Beton gebaut.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: eine Ausgabe der Rhein-Zeitung vermutlich aus dem Jahr 2001