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Muster-Jugendherberge Adenau

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Die nach den Plänen des Architekten Ernst Stahl gebaute Muster-Jugendherberge Adenau wurde am 29. September 1927 eröffnet. Der Balkenfachwerkbau wurde auf ein massives Sockelgeschoss aus Bruchstein gestellt und erhielt eine zweiläufige Freitreppe, die ins Innere des Erdgeschosses führte. Das erste Geschoss wurde verputzt, das zweite erhielt eine Holzverkleidung. Ein Mittelrisalit an der Frontseite und ein von Giebeln durchbrochenes Walmdach lockerten ebenso wie die unterschiedliche Fassadengestaltung der einzelnen Geschosse das Bauwerk auf. Die Herberge in Adenau, die am 29. September 1927 eröffnet wurde, bot in den Anfangsjahren 60 Übernachtungsplätze, wurde aber nach elf Jahren durch einen seitlichen Anbau erweitert und enthielt danach in 13 Schlafräumen 110 Betten. Dazu kamen drei große Tagesräume, ein Lese- und Schreibzimmer, eine Küche für Selbstversorger, fünf Waschräume und als Außenanlagen ein Spielplatz und eine Liegewiese. Sie wurde im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs als Lazarett genutzt, danach von einer britischen Luftwaffeneinheit übernommen und 1955 wieder in eine Herberge zurückverwandelt, wobei umfangreiche Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen ergriffen wurden. In den 1970er Jahren wurde das baufällig gewordene Gebäude ersatzlos abgerissen.


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