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Rheintal-Stadion Bad Breisig

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Das nur wenige Meter vom Rhein entfernte Rheintal-Stadion Bad Breisig ...


Lage

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Chronik

Der 20 Jahre alte Kunstrasenbelag im Rheintalstation war verschlissen und musste dringend erneuert werden. Die Sanierung stand jahrelang weit oben auf der Wunschliste von Sportlern und Kommunalpolitikern. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft Bad Breisig 1988 e.V. im Juni 2015 stand die Mittelung, dass die Erneuerung des Kunstrasens nun konkrete Formen annehme. Die vom Land hoch bezuschusste und vom Bauausschuss der Stadt genehmigte Maßnahme werde vom 29. Juni bis Ende August 2015 durchgeführt. "Dann entspricht der Platz den Ansprüchen eines modernen Profi-Spielfeldes", sagte sich der Vorsitzende des Vereins, Guido Ernst.[1]

Am Montag, 13. Juli 2015, wurde mit einem symbolischen ersten Spatenstich mit der Sanierung begonnen.Zuvor hatte das Land einen 80.000-Euro-Zuschuss zu den Gesamtkosten von 360.000 Euro bewilligt. Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach rechnete damit, dass die Anlage Ende August 2015 wieder zur Verfügung steht.[2]

Als Bernd Weidenbach am 18. August 2020 vom Verbandsgemeinderat Bad Breisig als Bürgermeister verabschiedet wurde, sagte der Erste Beigeordnete Hans-Josef Marx (FWG) als Laudator:

Ein alles andere als leichtes Erbe hattest Du nach Deinem Amtsantritt als Verbandsbürgermeister mit dem Projekt „Umkleidegebäude am Rheintalstadion“ übernommen. Die damalige Spende eines Bad Breisiger Unternehmers in Form einer an anderer Stelle demontierten Autohalle als wesentliches „Gerüst“ für das Umkleidegebäude war wohl das teuerste Geschenk in der zwischenzeitlich 50-jährigen Geschichte der Verbandsgemeinde Bad Breisig und bereits kurz nach dem Aufbau ein Fall für gerichtliche Beweissicherungsverfahren und in der Folgezeit zudem eine wahre „Goldgrube“ für Rechtsanwälte und gleich mehrere Gutachter. Krachender – leider aber nicht krönender - Abschluss des ersten Kapitels dieser für die Verbandsgemeinde unrühmlichen Baumaßnahme war der Abriss der geschenkten Halle und die Verscherbelung der Einzelteile zum Schrottwert. Anstelle der maroden Autohalle wurde dann auf der vorhandenen Bodenplatte ein konventionelles - den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechendes - Gebäude in deutlich abgespeckter Größe errichtet. Es hätte von Anfang an so einfach und preisgünstig sein können. Stattdessen wurde aus einem ursprünglich vorgesehenen Finanzierungsanteil der Verbandsgemeinde in Höhe von 125.000 Euro bis zur endgültigen Fertigstellung des Gebäudes ein Fass ohne Boden mit einer Finanzierungslast der Verbandsgemeinde in mehr als doppelter Höhe. Heute – elf Jahre nach der erfolgten Einweihung des sehr schön gewordenen funktionsgerechten Gebäudes – ist die Geschichte gottseidank „Schnee von gestern“. Abschließen möchte ich dieses leidige Thema mit einer „Stellungnahme“ des in früheren Jahren für die Rhein-Zeitung publizierenden „Tommy Schalk“ vom 28. März 2009, der anlässlich der Einweihung zur damaligen Rolle der Kommunalpolitik Folgendes ausführte: „Nach mehr als zehn Jahren, gefühlten 365 Sitzungen in Räten und Ausschüssen und grob geschätzt 350.000 Euro an Kosten wird heute das neue Umkleidegebäude am Rheintalstadion Bad Breisig eingeweiht. Damit hat sich die Kommunalpolitik ein Denkmal gesetzt – wie man es NICHT machen soll. So richtig blamiert hat man sich in den vergangenen Jahren und über den Tisch ziehen lassen vom Breisiger Klüngel“. An Bernd Weidenbach gerichtet möchte ich hierzu nur sagen: Als Privatperson kann man eine Erbschaft ausschlagen, das Ausschlagen dieser „politischen Erbschaft“ war Dir als Bürgermeister unserer Verbandsgemeinde leider nicht möglich.

Mediografie

Rheintal-Stadion in Bad Breisig - Neuer Kunstrasen nach 20 Jahren, general-anzeiger-bonn.de vom 16. September 2015

Fußnoten