Robert Gemein

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Der aus Remagen stammende und in Hemmessen wohnende Robert Gemein (* 3. August 1939, † 21. Februar 2002) engagierte sich, vor allem nach seinem Abschied von der Bundeswehr, im öffentlichen Leben. 1979 wurde er erstmals Mitglied des Bad Neuenahrer Ortsbeirats, fünf Jahre später auch des Stadtrats Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Von 1994 an war er - ebenfalls bis zu seinem Tod im Jahr 2002 - Ortsvorsteher von Bad Neuenahr. Daneben gehörte er dem Haupt- und Finanzausschuss und anderen kommunalen Ausschüssen an. Gemein, der ab 1998 auch vier Jahre lang Schultes der Bürgergesellschaft Hemmessen war, setzte sich u.a. dafür ein, dass das Geläut der Kapelle „St. Antonius und St. Sebastianus“ in Hemmessen instand gesetzt wird.


Vita

Robert Gemein war gelernter Bau- und Kunstschlosser, war Berufssoldat, zuletzt Oberstabsfeldwebel. Auch nach seiner aktiven Zeit gehörte er dem Deutschen Bundeswehrverband an und war Mitglied der Unteroffizierskameradschaft in Bad Neuenahr.

1979 wurde Robert Gemein Mitglied des Ortsbeirats Bad Neuenahr. Ab 1984 wirkte Robert Gemein dann bis zu seinem Tod im Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie in zahlreichen seiner Ausschüsse mit, etwa im Rechnungsprüfungsausschuss, im Liegenschaftsausschuss und im Straßenverkehrsausschuss. Acuh dem Landschaftspflegeausschuss und dem Werksausschuss gehörte er an. 1994 wurde er auch zum Ortsvorsteher von Bad Neuenahr gewählt.

Robert Gemein war auch stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Robert Gemein hatte zusammen mit Freunden nach Menorca Urlaub gemacht. Auf der Heimreise, bei einem Abstecher an die Isar, erlag er im Alter von 62 Jahren in einem Münchener Hotel plötzlich und unerwartet einem Herzversagen. Er hinterließ Ehefrau Renate und drei Söhne Walter, Wilfried und Rolf.

Würdigungen

Im Nachruf der Rhein-Zeitung auf Robert Gemein hieß es:

In all seinen Funktionen galt er als ein freundlicher, Anteil nehmender Ansprechpartner, der Projekte „seines“ Stadtteils und Anliegen „seiner“ Mitbürger aufnahm und zielgerichtet verfolgte. Er hatte und machte sich viele Freunde.