Margaretha Flesch
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Margaretha Flesch (* 24. Februar 1826 in Schönstatt bei Vallendar; † 25. März 1906 im Kloster Marienhaus bei Waldbreitbach) („Mutter Rosa“) war die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln. Das Mutterhaus dieses Ordens, Träger mehrerer Einrichtungen im Kreis Ahrweiler, ist das Kloster Marienhaus unterhalb des Waldbreitbacher Ortsteils Glockscheid. Im Jahr 2008 wurde Rosa Flesch von der katholischen Kirche seliggesprochen.
Pilgerwanderungen
Um das Andenken an Mutter Maria Rosa zu fördern und um zu verhindern, dass die Ordensgründerin in Vergessenheit gerät, laden die Franziskanerinnen vom Kloster Waldbreitbach jeweils für das Frühjahr und den Herbst zu Pilgerwanderungen ein. Diese Veranstaltungen gibt es, seit die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen im Jahr 2008 im Dom zu Trier seliggesprochen wurde. Ein Teil dieser Pilgerwanderung ist der Besuch der Kreuzkapelle, in der Rosa Flesch einige Jahre lang mit ihrer epilepsiekranken Schwester unter widrigen Umständen lebte. Die rund 16 Kilometer lange Pilgerwanderung führt zu Orten, die im Leben der Ordensgründerin von Bedeutung waren, und über Wege, die sie einst selbst gegangen ist. Vom Haus St. Klara geht es über die Höhe zur Wallfahrtskapelle nach Verscheid, ins Fockenbachtal zur Mutter-Rosa-Gedenkstätte, wo die elterliche Keltermühle stand. Kaffee und Kuchen gibt es nach dem schönen Abschnitt entlang der Wied im Margaretha-FleschHaus in Hausen. Nächste Stationen sind das Kloster der Franziskanerbrüder in Hausen, die Kreuzkapelle und das Mutterhaus mit der Mutter-Rosa-Skulptur am geistlichen Ort „San Damiano“. Der Rundweg endet in der Mutterhauskirche mit dem Sarkophag.[1]
Siehe auch
Pilgerrundweg „Auf den Spuren Mutter Rosas“ (Waldbreitbach)
Mediografie
- Manfred Korden: Mutter Rosa (Margaretha Flesch) in Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2008
- Rüdiger Liedtke: Waldbreitbach: Die sel. Rosa Flesch - Auch im Dom zu Trier wird sie verehrt, in: ders.: 111 Heilige im Rheinland, die man kennen muss, 240 Seiten, Köln: Emons 2020, 16,95 Euro, ISBN 978-3-7408-0886-0, S. 106 f.
- Mutter Rosa selig gesprochen, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2008
- Jakob Albert Backes: Wenn das Weizenkorn nicht stirbt (Jo 12, 24). Lebensbild der Dienerin Gottes Mutter Maria Rosa Flesch, Stifterin der Franziskanerinnen der Allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln zu St. Marienhaus, Waldbreitbach, 5. Auflage. Coelde, Werl 1967 (diverse Nachdrucke, zuletzt 2006)
- Hans-Joachim Kracht: Rosa Flesch. Leidenschaft für die Menschen. Margaretha Rosa Flesch – Leben und Wirken, Paulinus-Verlag, Trier 2005, ISBN 3-7902-0332-7
- Maura Böckeler: Die Macht der Ohnmacht. Mutter Maria Rosa Flesch, Stifterin d. Franziskanerinnen BMVA von Waldbreitbach, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1962 (Nachdruck 2003)
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Quelle: Heidrun Braun: Pilgerwanderung zu Mutter Maria Rosa - Toptipp: Vor 200 Jahren wurde die Gründerin des Klosters geboren, in: Rhein-Zeitung vom 27. März 2026, S. 11






