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Stefansbrücke Schuld

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Die 1995 gebaute Stefansbrücke in Schuld wurde nach dem ehemaligen Ortsbürgermeister Stefan Schäfer benannt. Im Mai 2012 wurde diese über die Ahr führende Fahrrad- und Fußgängerbrücke mit Hilfe heimischer Firmen in Eigenleistung der Bürger saniert. 30.000 Euro hätte die Sanierung durch Fachfirmen gekostet. Weil die Bürger selbst anpackten und 720 Stunden ehrenamtlich für das Projekt arbeiteten, kostete sie lediglich 6000 Euro. Bei dem Geld, das hauptsächlich für Material ausgegeben wurde, handelt es sich um Erlöse aus der Veranstaltung Ahrfelsen in Flammen. Anfang des Monats wurde die Brücke, über die der Ahr-Radweg verläuft, demontiert und mit einem Kran auf die Wiese am rechten Ufer gehievt. Ehrenamtliche Helfer aus dem Ort trafen sich dort jeden Abend, um gemeinsam an der Brücke zu arbeiten. Sie entrosteten, grundierten und strichen das tragende Stahl-Gerüst. Der hölzerne Aufbau hingegen wurde komplett erneuert. Die Konstruktionspläne dazu stammten von Jürgen Hecken und Hans Breuer, das verwendete Lärchenholz aus dem Gemeindewald. Sieben Kubikmeter Holz wurden verbaut und mehr als 50 Liter Farbe verstrichen, bevor die sanierte Brücke wieder in die ebenfalls sanierten Widerlager gehoben wurde.[1]


Standort

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Siehe auch

Ahr-Brücke Schuld

Fußnoten

  1. Quellen: Rhein-Zeitung vom 23. Mai 2012 und vom 22. Juli 2014