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Street-Food-Festival Remagen

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Die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ e.V. veranstaltet vom Freitag, 20., bis Sonntag, 22. Oktober 2017, erstmals ein Street-Food-Festival.


Chronik

Beim ersten Remagener Streetfood-Festival, das von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. Oktober 2017, dauerte verwandelte sich der Parkplatz an der Grabenstraße in eine kulinarische Flaniermeile. Petra Ochs berichtete in der Rhein-Zeitung:

Ein bisschen hatte das Ganze von Jahrmarkt und Kirmes – mit Livemusik, aber ohne Fahrgeschäfte. Und genau das sorgte bei einigen Besuchern für Enttäuschung: Foodtrucks und mobile Garküchen, die bei großstädtischen Streetfoodfestivals innovatives Fast Food, exotisches Fusionfood oder neu interpretiertes „Soulfood“ der deutschen und internationalen Küche anbieten, machten zwar auch in Remagen Station, waren aber klar in der Minderheit.

Stattdessen bestimmten bunte Fressbuden mit Crêpes, Churros, Bratwurst, Flammkuchen und asiatischem Fast Food, wie man sie auch von jeder größeren Kirmes her kennt, das Bild. Damit einher ging (auch abseits der Fressmeile) der Geruch von Frittiertem und Gebratenem, der nicht gerade appetitanregend wirkte.[1]

Mittendrin habe es aber auch „kulinarische Perlen“ gegeben, berichtet Ochs weiter: „Etwa das „Bammm BQ“, das „Slow Cooked Streetfood“ servierte: Im frischen Burgerbrötchen, einem Bun aus Briocheteig, fanden sich hier mundgerecht geschnittene Dicke Rippe, Schweinebauch sowie 16 Stunden im Smoker gegartes Pulled Pork wieder.“ Frank Ochmann, seit 14 Jahren Insektenkoch, bot, wie Petra Ochs weiter berichtete, „Wüstenheuschrecken in Kräuteröl, Mehlwürmer mit Meersalz und Limette sowie Mittelmeergrillen und pikante Schwarzkäferlarven – allesamt selbst gezüchtet.“ Ochmanns persönlicher Favorit seien Heuschrecken: „Die haben eine schöne Nussnote im Nachgang.“ Auch Ana Acecal-Küpper war mit dabei; sie ist normalerweise für die Küche des Remagener Café-Restaurants „Löffel“ zuständig. „In ihrer 'Cantina La Dona', einem umgebauten mintfarbenen Miniwohnwagen, Churrasco-Beef-Sandwiches, italienische Panini und Completo-Hot-Dogs mit chilenischem Touch zu, wie die Rhein-Zeitung berichtete.

An neugierigen Besuchern mangelte es bei der Festival-Premiere nicht . Die sorgten aber nicht unbedingt für klingelnde Kassen. „Die Leute schauten gerne, schlemmten aber nicht überall drauflos“, beobachtete Petra Ochs und berichtete:

Gerade für Familien konnte der Ausflug zum Foodfestival schnell zur kostspieligen Angelegenheit werden. Denn das schnell servierte Fast Food hatte seinen Preis: Wenig war für weniger als fünf Euro zu bekommen. Die happigen Preise lagen sicher auch an den hohen Standgebühren – um die wieder reinzubekommen, mussten die Fressbuden schon etliche Portionen an hungrige Kunden verkaufen.

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Petra Ochs: Festivalpremiere: Streetfood trifft auf Jahrmarkt – In Remagen kamen allerlei Geschmäcker drei Tage lang auf ihre Kosten, in: Rhein-Zeitung vom 23. Oktober 2017