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Villa Bachem (Niederbreisig)

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Villa Schuh Niederbreisig.jpg
Villa Schuh 1.jpg

Die in Höhe des Bad Breisiger Bahnhofs oberhalb des Rheins stehende Villa Bachem war der erste von mehreren repräsentativen Familiensitzen, die in Niederbreisig gebaut wurden. Franz Bachem, ein Nachfahre der aus Königswinter stammenden Familie der Steinmetzbetriebe Peter Josef und Franz Bachem, ließ die Villa um 1860 erbauen. Bereits ab 1830 hatten die Steinmetzbetriebe Peter Josef und Franz Bachem nebenan auf den Wiesen zwischen Koblenzer Straße und Rhein einen florierenden und fast schon industriellen Steinmetzbetrieb aufgebaut. Später räumte dieser Steinmetzbetrieb diesen Standort und wechselte in die Nähe des Güterbahnhofs jenseits der neu gebauten Linken Rheinstrecke. An seinem ehemaligen Standort wurden die ebenfalls repräsentative und heute noch stehende Villa Lucia gebaut und der sie umgebende Park angelegt. Später diente die Villa der Familie Bachem mehrere Jahrzehnte lang der Familie Martin Schuh und ihrer Erben, die im Bäderwesen von Breisig eine wichtige Rolle spielte, als Wohnsitz. Heute dient das Gebäude der Familie Peter Bouhs als Wohnhaus, die die Villa von Grund auf restaurieren ließ.[1]


Standort

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Weitere Fotos

Siehe auch

Fußnoten

  1. Quelle: Walter Fabritius: Die alten Breisiger – Plaudereien aus der Geschichte der Quellenstadt in 53 Aufsätzen, mit zahlreichen Illustrationen von Karl-Heinz Ziebarth, 208 Seiten, Eigenverlag 2007, S. 170