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Wolfdietrich Vielau

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Wolfdietrich Vielau (* ca. 1942 in Berlin) wohnt seit 1974 in Remagen. Der ehemalige Bankkaufmann trägt gerne Hemden in schrillen Farben, was ihm in Remagen den Spitznamen "Klamotten-Didi" eingebracht hat. An seinem 50. Geburtstag startete er eine Sammelaktion für den Aufbau eines Kindergartens im vom Bürgerkrieg heimgesuchten Jugoslawien. Und als er 60 wurde, überwies er Geld an die Opfer des Jahrhundert-Hochwassers im Osten. Als Vielau im Herbst 2012 70 Jahre alt wurde, verzichtete er wieder auf Geschenk; stattdessen sammelte für die Bürgerstiftung Remagen und für örtliche Vereine. Rund 15.000 Euro hat Vielau für Hilfsaktionen gesammelt. Für den Bonner SC spielte Vielau 1966 als Profi in der Regionalliga-West, damals die zweithöchste deutsche Spielklasse. Wegen einer Verletzung beendete er seine Spieler-Laufbahn und wurde Trainer beim Sportverein 1919 Rheinland Westum e.V. und beim oder beim Sportverein 1946 Kripp e.V.. Auch als Schachspieler war er erfolgreich. Dort brachte er es bis zum Südwestmeister und setzte als Nationalspieler in Länderkämpfen seine Gegner matt. Weihnachtsfeste verbringt er nicht etwa in den heimischen vier Wänden unter dem Weihnachtsbaum. Er packt stattdessen eine große Tasche mit kleinen Päckchen, fährt nach Bonn oder Köln und ist dort dann als ziviler Weihnachtsmann bei Bedürftigen unterwegs. Und wenn er wieder nach Hause in seine kleine Wohnung kommt, fallen ihm Henry Fords Worte ein: „Das Geben ist leicht, das Geben überflüssig zu machen, ist viel schwerer.“[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Victor Francke: Klamotten-Didi in Geber-Laune - Wolfdietrich Vielau ist bescheiden und spendabel, war Fußball-Profi und Schach-Nationalspieler, in: General-Anzeiger vom 15. November 2012