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Ölmühle Kempenich

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Über die 1672 von Hans Jakob zu Eltz-Kempenich, dem damaligen Burgbesitzer, erbaute ehemalige Kempenicher Ölmühle, die in der Nähe der Siedlung Oilshusen zwischen Kempenich und Weibern stand, schrieb Jochen Seifert über die Mühle:


Sie wurde mehrfach verpachtet, unter anderem an Johann Peter Dahm aus Weibern und Josef Kern aus Kempenich. Am 11. November 1811 verkaufte der Besitzer Graf Hugo Philipp von Eltz die Mühle zum Preis von 350 Reichstaler. Die Mühle brannte dann im 19. Jahrhundert ab und wurde aufgegeben. Beim Bau der Brohltalbahn (um 1900), beim Verlegen der Steigleitung zum Gruppenwasserwerk auf dem Hilzberg (1959) und bei der Flurbereinigung (um 1980) wurden immer wieder Mauerreste, darunter auch Mühlsteine, gefunden.[1]

Fußnoten

  1. nach: Hans-Josef Schneider: Stein erinnert an verlassene Siedlung – Manfred Dahm aus Weibern will Erinnerung an Oilshusen wachhalten, in: Rhein-Zeitung vom 17. Juni 2020