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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Bachemer Bach

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Der Bachemer Bach entspringt nördlich von Ramersbach und ist nur einige Kilometer lang. Er wird aus drei Quellen gespeist. Etwas nordöstlich der Florianshütte Ramersbach entspringt der Ramersbach und nordwestlich davon auf gleicher Höhe der Bachemer Bach. Etwas weiter nördlich fließt der Ramersbach in den Bachemer Bach, und noch etwas weiter nördlich stößt aus östlicher Richtung der Tiefbach zum Bachemer Bach hinzu. Der Bachemer Bach schlängelt sich dann durch das Bachemer Wiesental unmittelbar an der Lourdes-Kapelle Bachem vorbei nach Bachem und mündet dort unweit des Jugendgästehauses Bad Neuenahr-Ahrweiler in die Ahr.


Brücke über den Bachemer Bach oberhalb der Lourdes-Kapelle Bachem.
Bachemer Bach unterhalb der Lourdes-Kapelle Bachem.

Lage der Mündung

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Sonstiges

In früheren Zeiten markierte der Bach die Grenze zwischen dem Herzogtum Jülich und dem Kurfürstentum Köln. Die St. Anna-Kapelle Bachem, deren älteste Bauteile aus dem 13. Jahrhundert stammen, gehörte zur Grafschaft Neuenahr, während die Häuser auf der linken Bachseite zur Stadt Ahrweiler zählten. Die Einwohner der Ahrweiler Seite von Bachem hatten mit der St. Leonhardus-Kapelle Bachem ebenfalls ein eigenes Gotteshaus. Mit dem Einmarsch Napoleons wurde ganz Bachem der Bürgermeisterei Ahrweiler zugeschlagen.

Bei einem Hochwasser am 20. Juni 2013 trat der Bachemer Bach großflächig über die Ufer und verursachte große Schäden. Besonders betroffen war der Bereich um die Brücke an der Königstraße (Bachem) in Bachem, wo es ausgeprägte Auswaschungen und Unterspülungen gab.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 16. September 2013