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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Dorfgemeinschaftshaus Wirft

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Das Dorfgemeinschaftshaus in der ehemaligen Schule von Wirft wird von Bürgern und Vereinen intensiv genutzt. Senioren-, Nikolaus- und Martinsfeiern sowie offene Treffs für Junge und Alte werden dort ebenso veranstaltet wie Geburtstags- und Jubiläumsfeiern, Bürgerversammlungen, Bastel- und Infoabende der Kreisvolkshochschule und der Landfrauen, ferner Sitzungen des Gemeinderates und der Jagdgenossenschaft.


Jürgen de Temple, Dr. Jürgen Pföhler (v.l.), Ortsbürgermeister Peter Pürling (3.v.r.) und Wirfter Bürger bei der Übergabe eines Bewilligungsbescheids aus dem Förderprogramm "Ländlicher Raum" des Kreises Ahrweiler im Mai 2009 im Gemeinschaftshaus.

Sonstiges

Weil der Platz – der Saal misst 57 Quadratmeter – nicht mehr ausreichte, war im Frühjahr 2009 ein Anbau geplant. Der neue Gastraum mit Theke, Stuhllager und Garderobe sollte 60.000 Euro kosten. Mehr als die Hälfte, nämlich 33.500 Euro, wollten die Wirfter in Eigenleistung stemmen.

Im Mai 2012 hatte der Anbau an das bestehende Gemeindehaus konkrete Formen angenommen, berichtete die Rhein-Zeitung am 24. Mai 2012. Rund 1300 Arbeitsstunden haben die Wirfter bis dahin in den Bau gesteckt. Finanzielle Unterstützung für das 130.000-Euro-Projekt gab es aus dem Investitionsstock des Landes (54.000 Euro), der Kreis Ahrweiler steuerte 5000 Euro bei, aus der Aktiv-vor-Ort-Initiative der RWE gab es insgesamt 4000 Euro. Noch im Jahr 2012 soll alles fertig werden. Rund 50 Gäste fanden bis dahin im Gemeindehaus Platz; nach Vollendung des Anbaus werden es mehr als 80 sein. Mit einer Schiebewand kann der große Saal in Zukunft geteilt werden. Das neue Gemeindehaus wird barrierefrei gebaut und soll über Rollstuhlrampe und Behindertentoilette verfügen.

Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit feierten die Einwohner von Wirft am Sonntag, 3. November 2013, die Fertigstellung ihres vergrößerten und sanierten Gemeindehauses. „Held des Tages“ dabei Ortsbürgermeister Peter Pürling, der die Geschicke der Gemeinde seit mehr als 15 Jahren lenkte. Im Dorfgemeinschaftshaus ist seit der Erweiterung Platz für 80 Menschen. Außerdem ist das Gebäude barrierefrei, energetisch saniert und mit Küche, Thekenbereich, neuen Toiletten und mobiler Trennwand ausgestattet. So kann man für kleinere Zusammenkünfte - Gemeinderatssitzungen oder Skatrunden zum Beispiel - einen begrenzten Bereich abteilen. Für größere Feiern wie Hochzeiten oder sonstige Familienfeiern müssen die Wirfter nun nicht mehr in Nachbarorte ausweichen. Um das Projekt zu verwirklichen trafen sich Wirfter Bürger seit Herbst 2011 jeden Tag – außer Sonntag – auf der Baustelle. Immer mit dabei: Ortsbürgermeister Peter Pürling, der die Arbeiten koordinierte und immer wieder Helfer zum Mitmachen motivierte. Lediglich mit der Elektroinstallation wurde eine Fachfirma beauftragt; sämtliche anderen Arbeiten wurden von ortsansässigen Handwerkern ehrenamtlich ausgeführt. "Schreiner bauten die Schränke und passten die neuen Fenster ein, Fliesenleger übernahmen die Erneuerung des Fußbodens und auch bei der Gestaltung der Außenanlagen konnte man sich auf die Maschinenparks und Hilfe der Wirfter verlassen", berichtete die Rhein-Zeitung am 5. November 2013. So kamen insgesamt 2856 ehrenamtliche Stunden Eigenleistung zusammen. Zu den Kosten von Bau, Ausstattung und Außenanlagen in Höhe von 131.000 Euro steuerte das Land 69.000 Euro bei, der Kreis 5000 Euro, RWE und private Spender erbrachten den Rest. Pastor Heinrich Ant segnete das neu gestaltete Dorfgemeinschaftshaus ein.