Franzosenzeit im Kreis Ahrweiler

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Die Franzosenzeit im Bereich des heutigen Kreises Ahrweiler ...


24. Oktober: Die ersten französischen Revolutionstruppen rücken in Remagen ein.[1] 1794 besetzten die Franzosen das linke Rheinufer und schlugen es zu Frankreich. Sie brachten den Bewohnern „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“, beseitigten die Erbuntertänigkeit der Bauern und führten Gewerbefreiheit und Freizügigkeit ein. Sämtliche Kleinstaaten - an der Ahr waren es 14, im Rheinland mehr als 100 - wurden aufgelöst und alle Gebiete wurden dem französischen Staat unterstellt, der in Provinzen, Bezirke, Kantone, Mairien und Gemeinden gegliedert wurde. Ahrweiler war Kantonstadt des Ahrgaues.[2]

Mediografie[Bearbeiten]

Walter Fabritius: Liberté, Egalité, Fraternité, Die Franzosen-Zeit im Rheinland und Das Ende des Napoleon, in: ders.: Die alten Breisiger – Plaudereien aus der Geschichte der Quellenstadt in 53 Aufsätzen, mit zahlreichen Illustrationen von Karl-Heinz Ziebarth, 208 Seiten, Eigenverlag 2007

Fußnoten

  1. Quelle: Wilhelm Josef Langen: Das alte Rathaus in Remagen, in: Jahrbuch des Kreises Ahrweiler 1941, S. 57-59
  2. Quelle: Das schönste Fachwerkhaus in Ahrweiler - Das Wolff'sche Haus wurde vor 375 Jahren errichtet, in: Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler Nr. 43/1996 (Abgesehen von der Einleitung, handelt es sich hier um den Wiederabdruck des Artikels von Jakob Rausch in den Ahrweiler Nachrichten vom Ende September 1959.)