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Josef Salomon

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Josef Salomon († 3. März 1939), ein Jude aus Sinzig, musste in der Mosaikfabrik (heute Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG - Werk Sinzig) arbeiten, „nachdem er sich gezwungen gesehen hatte, seinen Viehhandel aufzugeben.“ Wilhelm Loskot schreibt weiter über Josef Salomon:

Er hatte vom August 1935 bis April 1936 ein Verhältnis mit einer verheirateten Christin, was sehr schnell zum „heimlichen“ Stadtgespräch wurde. Josef Salomon wurde verhaftet, in Koblenz zu 13 Monaten Haft wegen „Blutschande“ verurteilt, danach in Schutzhaft genommen und 1939 in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht, wo er unter freiem Himmel wegen Überflüllung schlafen mußte. Er starb am 3. März 1939 angeblich an Lungenentzündung.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Wilhelm Loskot: „Hier stand die Synagoge“ – Errichtung eines Denkmals zu Ehren der jüdischen Verfolgten und Ermordeten des Nazi-Regimes in Sinzig am Rhein, Schnellhefter, DIN-A 4, 41 Seiten, o.J., S. 17