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St.-Laurentius-Kapelle Gilgenbach

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Die St.-Laurentius-Kapelle an der Bergstraße in Gilgenbach wurde um 1749/50 gebaut.


Gilgenbach - Heinz Grates (1).jpg

Standort

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Architektur

Der zweiachsige verputzte Bruchsteinbau mit dreiseitigem Schluss ist im Innern 11,56 Meter lang und etwa 5,10 Meter breit. Die Südseite der Kapelle wird von einer Rechtecktür durchbrochen. Die Rundbogentür auf der Westseite trägt die Jahreszahl 1749. Die Bögen der Fenster sind flach. Auf dem Giebel sitzt ein viereckiger Dachreiter mit achsseitigem Helm.[1]

Innenausstattung

Neben dem Altar steht eine Holzstatue von St. Laurentius; außerdem gibt es in der Kapelle ein Ölbild des Patrons. Der Altaraufsatz stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In seiner Mitte befindet sich eine etwa 140 Zentimeter hohe hölzerne Plastik der von St. Maria mit Kind, im Volutenaufsatz ein Ölbild von St. Josef.

Zwischen den Fenstern auf der linken Seite des Kapellenschiffes hängt ein Ölbild auf Leinwand vom Ende des 17. Jahrhunderts, das St. Franziskus zeigt. Das Bild stammt aus der 1719/24 erbauten und St. Antonius von Padua geweihten Franziskanerkirche in Adenau. Im Jahr 1995 wurde dieses Bild restauriert.

Die 17 Bänke der Kapelle wurden Mitte der 1960er-Jahre durch neue Mahagoni-Bänke ersetzt, die bei der Innenrenovierung im alten Stil gestrichen worden sind. Von Juni 1994 bis Juni 1995 wurde die Kapelle innen und außen renoviert.

Geläut

Nach dem Visitationsprotokoll aus dem Jahr 1830 besaß die Kapelle bereits zu jener Zeit zwei Glocken, die in den Jahren 1861 und 1931 durch je eine neue ersetzt worden sind. Aus Anlass des 250-jährigen Bestehens wurde das Geläut im August 1999 erstmals elektrisch angetrieben.

Instandhaltung

Die St. Laurentius-Kapelle sowie die gegenüber stehende St. Rochus-Kapelle werden mit Hilfe der Erlöse aus der St. Laurentius-Kirmes Gilgenbach instand gehalten.

Fußnoten

  1. Quellen: www.leimbach-eifel.de (gesehen am 26. Juni 2012) und Rhein-Zeitung vom 26. Juni 2012