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St.-Marien-Bildstock am Haus Hück (Weibern)

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Weibern - Heinz Grates (19).jpg

Der St.-Marien-Bildstock am Haus Hück („Hücks Heiligenhäuschen“) in Weibern wurde von den Weiberner Steinhauern um Werner WilmsManfred Dahm, Hermann Hilger, Friedel Schild und Manfred Nürenberg – saniert. Heinz Becker besorgte eine neue Mutter-Gottes-Figur. Und oberhalb des Basaltsockels wurde der Schriftzug „O Maria Helferin der Christen bitte für uns!“ angebracht, der bereits den Vorgänger zierte. 200 Stunden Arbeit investierten die Männer in die Sanierung. Das Material kostete 2500 Euro; der Kreis Ahrweiler gewährte einen 1172-Euro-Zuschuss. Im Frühjahr 2017 erstrahlt er in neuem Glanz. Günther Hück und seine Frau sagten zu, sie als Anrainer um „Hücks Heiligenhäuschen“, wie es in der Bevölkerung auch genannt wird, zu kümmern. Der Bildstock, „Klös-Hanspittisch-Hellejehäusje“, wie er einst auch genannt wurde, ist Vorgänger der Mariensäule Weibern. Ursprünglich stand er auf dem Grundstück gegenüber der Mariensäule, am Haus des Schusters Augel, das heute als Gästehaus der Eifelstube dient. Möglicherweise stand der Bildstock ursprünglich aber auch am Standort der späteren Mariensäule – bis der damalige Pastor Peter Schmidt der Meinung war, dass an diesen zentralen Ort des Dorfes eine repräsentativere Tuffsteinsäule zu Ehren von St. Maria gehöre. So kam Weibern zu seiner 1885 eingeweihten Mariensäule. Die Säuleninschrift „Du bist gebenedeit unter den Weibern“ suchte Pastor Schmidt selbst aus. Der Marien-Bildstock wurde unterdessen an die Ecke Bahnhofstraße/Bergstraße versetzt. An seinem neuen Standort erhielt er von der Bevölkerung den Namen „Hücks Heiligenhäuschen“. Im Zuge des Straßenneubaus wurden Vorgarten, Mauer und Heiligenhäuschen im Jahr 1965 entfernt.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Tuff-Bildstock in Weibern erstrahlt in neuem Glanz – Steinhauerverein sei Dank – Anrainer-Paar Hück kümmert sich um das Heiligenhäuschen, in: Rhein-Zeitung vom 11. April 2017