Stadtorchester Adenau e.V.

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Das Blasorchester Stadt Adenau e.V., im Jahr 1903 gegründet, spielt überwiegend moderne Stücke für symphonisches Blasorchester. Es hat sich mit dem Blasorchester Insul und den Limbachtaler Musikanten zu einer gemeinsamen Instrumentalausbildung des Blasmusikernachwuchses und der Gründung eines Jugend-Blasorchesters vereint. So entstand das Jugendblasorchester "Swinging Youth Band".


Landrat Dr. Jürgen Pföhler (vorne v.l.), Frank-Harald Pfautz, Bürgermeister Hermann-Josef Romes und Gewerbevereinsvorsitzender Peter Nett bei der Übergabe eines Schecks im Rahmen der Vereinsförderung des Kreises Ahrweiler im Dezember 2006.

Mitgliederzahl

2009: etwa 40

Ansprechpartner

Frank-Harald Pfautz

Dirigent

Harrie Boers

Chronik

In einer Mitgliederversammlung im Februar 2013 wurde Dr. Karin Boeder zur Vorsitzenden gewählt. Sie folgte auf Frank-Harald Pfautz, der neun Jahre lang Vorsitzender war. Thomas Auel wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Herbert Auel im Amt des Kassenwarts bestätigt. Frank Schumacher wurde zum Jugendwart gewählt. Beisitzer wurden Julia Zenzen, Walter Beyer und Max Koll.

Im Jahr 2013, dem Jahr seines 110. Gründungsfestes, wurde das Blasorchester Stadt Adenau e. V. in Stadtorchester Adenau e. V. umbenannt. „Mit dem veränderten Namen haben die Musiker bereits der Weiterentwicklung des musikalischen Repertoires hin zum symphonischen Orchester mit bearbeiteten Stücken aus Film und Musical sowie klassischen Bearbeitungen Rechnung getragen“, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 23. Februar 2013. „In der kommenden Zeit soll die Förderung der Jugendarbeit im Mittelpunkt stehen, die durch die Auflösung des gemeinsamen Jugendorchesters der Vereine Adenau, Insul und Antweiler einen Rückschlag erlitten hat“, hieß es in der RZ weiter. Als besonders wichtig sehe der Verein dabei ein attraktives Angebot für Jugendliche und orchesterunerfahrene Musiker an. Für diese Gruppe werde donnerstags von 18.30 bis 19.30 Uhr, vor der eigentlichen Probe des Orchesters, eine Nachwuchsprobe eingerichtet. Für die jungen Musiker würden außerdem Kinobesuche, Spieleabende und andere außermusikalische Aktivitäten angeboten. RZ-Reporter Werner Dreschers schreibt:

In der zunehmend von elektronischem Medieneinsatz gestalteten Kommunikationswelt ist bei den Jugendlichen der reale soziale Erlebens- und Erfahrungsraum immer stärker eingeschränkt. Hier ein Angebot zu schaffen, in dem die Jugendlichen den persönlichen Umgang miteinander pflegen, im wahrsten Sinne „aufeinander hören“ und „die eigene Stimme durchsetzen lernen“, sowohl mit dem Medium Musik als auch im persönlichen Kontakt, liegt der neuen Vorsitzenden besonders am Herzen.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wählte das Stadtorchester im Juni 2018 einen neuen Vorstand. Nach dem Rücktritt der Vorsitzenden im Januar 2018 und des Kassierers im April 2018 waren Neuwahlen nötig geworden. Ellen Bratke wurde als Vorsitzende gewählt. Bei der Ausübung dieses Amtes wird sie in den folgenden beiden Amtsjahren von Sabine Schmitz-Augel als stellvertretende Vorsitzende unterstützt. Herbert Auel, der bereits seit vielen Jahren im Vorstand tätig war, wurde zum Kassierer gewählt. Das Amt der Schriftführerin nahm weiterhin Stephanie Frings. Neue Jugendwartin wurde Tina Prämassing. Sie wird sich um die Organisation gemeinsamer Aktivitäten der Jugendlichen kümmern. Daneben wurden als Beisitzer gewählt: Elke Kürsch, Lena Schunck und Gerhard Augel.[1]

Siehe auch

Swinging Youth Band Jugend-Blasorchester Ahr-Eifel

Mediografie

  • Peter Berens: Blasorchester der Stadt Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 1982
  • Peter Körtgen: 90 Jahre Blasorchester Stadt Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 1993
  • Christian Frings: 100 Jahre Blasorchester Stadt Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2003
  • Ein Stück Kultur unserer Stadt - Blasorchester Stadt Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2005
  • Frank-Harald Pfautz: Ein Stück Kultur unserer Stadt - Blasorchester Stadt Adenau, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2009

Weblink

http://www.blasorchester-adenau.de

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. Juni 2018