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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Ahr-Brücke Langfigtal

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Die Ahr-Brücke im Langfigtal unterhalb von Altenahr gehört zum einzigen und auch deshalb sehr beliebten Rundwanderweg ohne Steigung in Altenahr. Für den Tourismus ist sie deshalb ein wichtiges Stück Infrastruktur.


Brückenreste im Juni 2017
Brückenreste im Juni 2017
Die zerstörte Brücke am 27. Juni 2016
Die alte Brücke im März 2011

Standort

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Chronik

Bei einem Hochwasser im Juni 2016 wurde die Brücke zerstört. An gleicher Stelle solle eine neue Fußgänger- und Radfahrer-Brücke gebaut werden, sagte Ortsbürgermeister Rüdiger Fuhrmann der Rhein-Zeitung. Weil die Brücke im Naturschutzgebiet "Ahrschleife bei Altenahr" steht, müssten bei einem Ersatzbau jedoch die entsprechenden Fachbehörden einbezogen werden. Und weil der Standort mit Fahrzeugen kaum zu erreichen ist, müsste eine neue Brücke mit einem Hubschrauber eingeflogen werden. Das aber sei sehr teuer und müsse mit Verwaltung und Behörden abgesprochen werden.[1] Die Reste der zerstörten Brücke sollen, wenn der Hubschrauber für den Neubau im Einsatz ist, ebenfalls auf dem Luftweg abtransportiert werden.

Im November 2016 wurde ein Ingenieurbüro mit der Planung des Brücken-Neubaus beauftragt. Im Januar 2017 sagte Bürgermeister Rüdiger Fuhrmann der Rhein-Zeitung, es könne bis zu einem Jahr dauern, bis die entsprechenden Gutachten vorliegen. Außerdem hoffte er darauf, dass sich das Land an der Finanzierung des Brücken-Neubaus beteiligt. Bei der neuen Brücke werde es sich wahrscheinlich um eine Metallkonstruktion handeln. Sie werde wohl nur einen Pfeiler haben, damit der Durchfluss der Ahr besser gewährleistet ist. Die Brücke werde als reine Fußgängerbrücke geplant.[2]

Neue Brücke kommt bis Ende 2018

Wenn alles nach Plan verläuft, werde im Langfigtal bis Ende 2018 eine neue Fußgängerbrücke über die Ahr gebaut, berichtete die Rhein-Zeitung am 24. Mai 2017. Der Gemeinderat Altenahr habe in seiner jüngsten Sitzung entschieden, wie die neue Brücke aussehen soll. Das Ingenieurbüro IBS aus Alflen habe dazu vier Vorschläge unterbreitet. Der Rat sei seinem Haupt- und Finanzausschusses gefolgt und habe mit elf Ja-Stimmen für den Bau einer Fachwerkträgerbrücke in Aluminiumbauweise votiert. Mit 430.000 Euro sei diese Variante zwar die teuerste, aber auch die langlebigste Variante. Wobei die Hälfte der Baukosten aus Fördermitteln bestritten werden soll. Die drei übrigen Vorschläge hätten jeweils 390.000 Euro gekostet. Eine Variante, eine Fachwerkträgerbrücke in Stahlbauweise, wäre zwar billiger geworden; der Unterhaltungsaufwand aber wäre weitaus größer und die Lebensdauer geringer. Außerdem stellten die Planer eine Längsträgerbrücke in Stahlbauweise und die gleiche Konstruktion mit einem Pylon vor. Wegen aufwändiger Unterhaltung und verkürzter Lebensdauer war eine als schöne, aber ungeeignete Holzbrücke bereits im Vorfeld verworfen worden. Die neue Brücke soll mit 37 Metern genauso lang werden wie die Vorgängerin, mit 1,50 Metern aber um 25 Zentimeter breiter als die alte Brücke. Drei Pfeiler soll die neue Brücke haben – ihre Vorgängerin hatte fünf. Davon soll allerdings keine in der Flussmitte stehen. Zudem soll die neue Brücke 1,20 Meter höher sein als ihre Vorgängerin. Weil der Brücken-Standort nicht mit schweren Lkw erreicht werden kann, sollen die großen Bauteile der neuen Brücke per Hubschrauber antransportiert werden. Die Reste der zerstörten alten Brücke werden auf gleichem Wege abtransportiert.[3]

Weitere Fotos

Fußnoten

  1. Quelle: Judith Schumacher: Neue Brücke liegt in weiter Ferne – Naturschutz erschwert Neubau – Gespräche mit Fachbehörden geplant, in: Rhein-Zeitung vom 3. September 2016
  2. Quelle: Beate Au: Naturschutz macht Brückenbau kompliziert – Altenahr hätte lieber gestern als heute wieder eine Ahrquerung im Langfigtal, doch die liegt in weiter Ferne, in: Rhein-Zeitung vom 31. Januar 2017
  3. Quelle: Gabi Geller: Bald wieder eine Brücke im Langfigtal – Langlebige Variante kostet 430.000 Euro, in: Rhein-Zeitung vom 24. Mai 2017