Ahrtalkreuz

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Der Trierer Bischof Stephan Ackermann weihte das Ahrtalkreuz am Freitag, 15. November 2024, in der Katholischen Pfarrkirche „Maria Verkündigung“ Altenahr
Einladungsplakat zur Kreuz-Weihe durch Bischof Stephan Ackermann
Schneider Rudolf P 5.jpg
Viele Zettel waren eingegangen, die in das Kreuz eingearbeitet wurden

Die Aktion „Ahrtalkreuz“ geht auf Praxedis Freifrau von Boeselager und Rudolf P. Schneider, beide aus Kreuzberg, zurück.

Mahnmal und Zeichen der Hoffnung

Die Aktion Ahrtalkreuz soll helfen, in der Covid-19-Pandemie und vor allem in der Flutkatastrophe Erlebtes zu verarbeiten. So stehe das Kreuz für das Leid, das die Menschen an der Ahr gemeinsam ertragen haben. Es könne als Aufschrei „Wo bleibst Du Gott in all dem?“ verstanden werden und ebenso als Weg „Richtung Licht, zu neuem Leben“. Nicht zuletzt soll das Kreuz den Glauben symbolisieren.

Zwei nach der Flut geborgene Stämme bilden die Balken des Kreuzes. Den Christus-Korpus gestaltete der Kreuzberger Bildhauer Rudolph Schneider aus Pappmaché und drückt darin die Sorgen, Enttäuschungen und Hoffnungen der Menschen aus. Während der furchtbaren Tage im Juli 2021 leitete Schneider die Einsätze der Kreuzberger Feuerwehr. Die Menschen an der Ahr wurden angeregt aufzuschreiben, was sie bewegt, ängstigt oder freut, vielleicht auch Szenen zu malen, eventuell ein Gebet zu formulieren und anderes auf Papier zu fassen, damit es in die Skulptur eingearbeitet werde.

Damit werde dem Korpus alles einverleibt, was die Menschen bewegte und traf, hieß es vonseiten der Initiative um Praxedis Freifrau von Boeselager und Rudolph Schneider, aber auch Hoffnung, Träume, Bitte, Fürbitte, Lob und Dank.[1]

Am 15. November 2024 weihte Bischof Stephan Ackermann das Ahrtalkreuz, das zunächst in der Kirche von Altenahr hing, aber in andere Gotteshäuser weitergegeben werden sollte. „Emotionen, die die Menschen bewegen, sind in das Kreuz eingegangen“, sagte der Bischof in seiner Ansprache. Er hoffe, dass alle Menschen, die dem Kreuz begegnen, angerührt werden.[2]

Weitere Fotos

Mediografie

Weblink

facebook.com: #ahrtalkreuz

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung. Abgerufen am 14. Juli 2026.
  2. Quelle: Bistum Trier. Abgerufen am 14. Juli 2026.
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