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Dagmar Groß-Mauer

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Dagmar Groß-Mauer (* ca. 1978) aus Kempenich, Inhaberin des Fleischerfachgeschäfts Groß in Kempenich, wurde im Jahr 2013 zur Obermeisterin der Fleischer-Innung des Kreises Ahrweiler gewählt. Sie folgte ihrem Vater Bernd Groß nach, der die Innung zwölf Jahre lang führte. Bei der Herbsttagung der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler im November 2013 wurde sie außerdem einstimmig in den Vorstand gewählt.[1]


Vita

Nach ihrem Realschulabschluss absolvierte Dagmar Groß-Mauer zunächst eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin, dann eine Ausbildung zur Fleischerin. Aufgrund ihrer guten Leistungen konnte sie ihre Lehrzeit jeweils von drei auf zwei Jahre verkürzen. Zwei weitere Jahre später bestand sie die Prüfung als Fleischermeisterin. Als einzige Frau unter lauter Männern schloss sie den Lehrgang als Jahrgangsbeste ab. Per Fernstudium hat sie außerdem eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin absolviert. Die Rhein-Zeitung berichtete am 13. April 2014 über Dagmar Groß-Mauer, Mutter einer ca. 2013 geborenen Tochter:

In ihrer eigenen Fleischerei setzt die Innungsobermeisterin ... auf Regionalität. „Ich kenne jeden Bauern, von dem ich mein Fleisch beziehe“, erklärt sie. Die Rinder kommen aus Wehr, die Schweine aus Plaidt, geschlachtet wird in Heppingen. „Wir bezahlen mehr für unser Vieh als die Fleischindustrie. Aber wir bezahlen es gern“, so Groß-Mauer. Denn die bessere Qualität schmecke man im Fleisch auch heraus.[2]

Weblink

Fußnoten

  1. Quellen: Marion Monreal: Kreishandwerkerschaft Ahrweiler: Vorstände der Innungen zum Teil verjüngt, general-anzeiger-bonn.de vom 23. November 2013, und Fleischer-Innung im Kreis Ahrweiler: Dagmar Groß-Mauer folgt auf ihren Vater, general-anzeiger-bonn.de vom 9. Dezember 2013
  2. Quelle: Petra Ochs: Eine Frau an der Spitze der Fleischerinnung: Dagmar Groß-Mauer wirbt für eine Zunft, die im harten Wettbewerb steht, in: Rhein-Zeitung vom 13. April 2014