Förderverein der Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler e.V.

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Die Mitglieder des Fördervereins der Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler e.V. unterstützen mit einem Jahresbeitrag von zehn Euro (Stand: April 2013) die Arbeit der Schützen. So übernahm der Förderverein im Jahr 2012 die Kosten für die Reinigung und Instandsetzung des Schützensilbers, die Restauration der Fahne und die Druckkosten der Festschrift zum Schützenjubiläum. Und auch die Martinsfestbräuche wurden unterstützt.


Chronik

Der Verein zählt im Mai 2012 167 Mitglieder. Jochen Ulrich ist im Jahr 2012 Vorsitzender des Vereins. Mit Gerhard Jakobs arbeitet zu dieser Zeit noch der erste Fähnrich der Sankt Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler 1612 e.V. nach dem Zweiten Weltkrieg aktiv im Förderverein mit.[1]

Vor der 400-Jahr-Feier der Junggesellen-Schützengesellschaft im Herbst 2012 ließ der Förderverein auf eigene Kosten eine ganze Reihe von in die Jahre gekommenen Uniformen erneuern. Die Offiziere erhielten außerdem neue Kappen. Pünktlich zur Jahreshauptversammlung im Mai 2012 wurde auch die Junggesellen-Fahne fertig, die anlässlich des Jubiläums vollständig restauriert worden war. Sie war 1895 angeschafft worden. Damals hatten die Junggesellen 380,30 Reichsmark bei der Bevölkerung von Ahrweiler für diesen Zweck „geköttet“. Auf der „Gesellschaftsseite“ zeigt sie das Ahrweiler Wappen mit einer steinernen Krone und in jeder Ecke eine Weintraube mit roten Reben und Blättern. Die „Kirchenseite“ zeigt den Erzengel Michael, wie er mit der Lanze gegen den Höllendrachen kämpft. Ein Geschenk zum Jubiläum hat sich der Förderverein ebenfalls ausgedacht: Mit sechs Halbzugführer-Gewehren will man dem Verein eine Freude machen. Die Idee dazu hatte Kassierer Jan Terporten, der zuvor bei seinem Kassenbericht von einem kleinen Plus trotz hoher Ausgaben berichtete. So seien neben den neuen Uniformen und Kappen auch eine neue Plane für das Gesellschaftszelt angeschafft und eben die Junggesellenfahne restauriert worden. Sehr erfreulich sei die Mitgliederentwicklung, denn in den vergangenen beiden Jahren habe man deren Zahl um sagenhafte 25 Prozent auf jetzt

Bei der Jahreshauptversammlung im April 2013 hatte der Verein 174 Mitglieder. Die Mitglieder nahmen sich vor, das vereinseigene Festzelt der Junggesellen sukzessive mit neuen Seitenplanen auszustatten. Außerdem soll der Verein wieder eine Schwenkfahne erhalten. Beim Schützenfest Ende Mai und Anfang Juni will Fähnrich Sven Stadtfeld neben der Traditionsfahne auch das neue Schwenkfähndel bewegen. Hauptmann Peter Ropertz regte an, die zahlreichen Erinnerungsstücke und Dokumente der Gesellschaft, die derzeit im Schützenmuseum lagern, zu archivieren und zu erfassen. Auch dieser Aufgabe will sich der Förderverein stellen. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden zwei Beisitzerposten neu besetzt; denn Jan Terporten und Wilhelm Busch jun. stellten sich nicht mehr zur Wahl, dafür wurden Bastian Friedrich und Nils Kampmann in den Vorstand gewählt. Aus den Reihen aller vier Beisitzer werden bei der ersten Vorstandssitzung des neuen Vorstands Vorsitzender und Kassierer gewählt. Wiedergewählt wurden die Kassenprüfer Heinz Kurth und Dominik Klein.[2]

Im Geschäftsjahr 2013/2014 stieg die Mitgliederzahl um rund 20 auf knapp 200 an, die mit ihrem jährlichen Mitgliedsbeitrag von zehn Euro etwas für die Entlastung der Junggesellenkasse tun. Tobias Lingen und Nils Kampmann blickten bei der Mitgliederversammlung im Juni 2014 auf die Aktivitäten und Förderungen zurück. So unterstützte der Verein die Junggesellen durch die Anschaffungen neuer Kappen mitsamt Federbüschen und einer Uniformjacke. Auch in das Festzelt investierte der Förderverein. Dort wurde die Plane einer kompletten Seitenwand erneuert, zudem wurden große Teile des Zeltes gereinigt und instand gesetzt. Nachdem im Ahrweiler Schützenwesen das Fändelschwenken der Junggesellen wieder ins Leben gerufen werden sollte, unterstützte der Förderverein die Anschaffung einer neuen Schwenkfahne. Dominik Klein und Heinz Kurth wurden bei der Versammlung als Kassierer wiedergewählt. Der bisherige Vorsitzende Jochen Ulrich wurde für zwei weitere Jahre als Beisitzer gewählt, ebenso Thomas Kurth. Für die Dauer eines Jahres wurde Sebastian Reuter gewählt, er ersetzte den im Jahr zuvor erst gewählten Bastian Friedrich, der wegen seiner zwischenzeitlichen Wahl zum Hauptmann und Vorsitzenden der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft sein Amt im Förderverein niederlegen musste. Nicht mehr zur Wahl stand der zu dieser Zeit 87-jährige Gerhard Jakobs. Bei der ersten Vorstandssitzung soll aus den Reihen der Beisitzer ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Der Förderverein plante Unterstützung beim Kauf von Spezialkoffern für das Königssilber, das bis dahin in Aktenkoffern transportiert wurde. Anschaffungen im Uniformbereich waren ebenso vorgesehen wie eine Spende an die Bürgerschützen für die Ausstattung des neuen Schützenhauses.[3]

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 16. Mai 2012
  2. Quellen: Sankt Laurentius Junggesellen-Schützen: Ahrweiler Verein hofft in 2013 auf das 200. Mitglied, general-anzeiger-bonn.de vom 29. April 2013, und Rhein-Zeitung vom 29. April 2013
  3. Quelle: Von Fahnen, Festzelt und Federbüschen - Engagement des Fördervereins der Ahrweiler Junggesellen-Schützen ist vielfältig, in: General-Anzeiger vom 16. Juni 2014