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Freiwillige Feuerwehr Esch

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Die Freiwillige Feuerwehr Esch, ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft, ist im Juni 2011 23 Mann und drei Frauen stark.


Feuerwehr Holzweier Esch.jpg

Löschgruppenführung

Dieter Hilberath (Holzweiler) und Ina Schopp, Vorgänger: Walter Röhn (elf Jahre bis 2014)

Mannschaftsstärke

Juni 2915: 27 Aktive

Ausstattung

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF

Chronik

Im Juni 1889 trafen sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen 32 Männer in Niederesch, um eine Feuerwehr zu gründen. Als Haushaltsvorstände des Dorfes Niederich erklärten sie sich dort bereit, auf einem Grundstück am Ortsrand von Esch, das der Gesellschaft zu Niederholzweiler gehörte, ein Spritzenhaus zu bauen.[1]

Bereits einige Tage zuvor hatten die Gründer beim damaligen königlich-preußischen Katasteramt in Ahrweiler eine Bauzeichnung eingereicht, die den künftigen Standort und die Umrisse des Spritzenhauses zeigte. Auf dem Gelände des heutigen Feuerwehrgerätehauses wurde damals auch ein Feuerwehrübungsturm gebaut. 1934 befand sich jeweils eine Spritze in den Schulgebäuden der beiden Ortsteile. Verantwortlich dafür war jeweils der Lehrer. Während der beiden Weltkriege wurden das Spritzenhaus und sämtliche Gerätschaften der Wehr vernichtet, so dass diese neue beschafft werden mussten.

Josef Schmidt übernahm 1949 von Lehrer Johann Zimmer die Wehrleitung. 1956 wurde der Lehrer Andreas Port zum Wehrleiter ernannt. 1958, also nur zwei Jahre später, legte er dieses Amt jedoch nieder, und Josef Zimmermann trat seine Nachfolge an. Bis 1979, also 21 Jahre lang, übte er dieses Amt aus. 1971 und 1972, also während seiner Amtszeit, wurde das heutige Gerätehaus gebaut. Und während seiner Zeit wurde auch das erste Feuerwehrfahrzeug beschafft, ein VW-Bus "Bully" als Tragkraftspritzenfahrzeug.

Pastor Küpper segnete während während eines großen Festes am 18. Juni 1967 vor der St. Michael-Kapelle Esch eine neue Tragkraftspritze vom Typ TS 8 ein. Zwischen 1955 und 1980 war die Feuerwehr Esch die mitgliederstärkste Wehr der Grafschaft. 36 Aktive zählte die Einheit in Spitzenzeiten.

Der Bulli wurde an die Löschgruppe Eckendorf abgegeben und am 1. Dezember 1990 durch einen LT 31 ersetzt. 1993 errang die Löschgruppe Esch als erste Löschgruppe der Gemeinde Grafschaft das Feuerwehr-Leistungsabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz in Bronze. In den Jahren 1994 und 1995 folgten Abzeichen in Silber und Gold. Im Juni 2001 wurde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug in Dienst gestellt.

2003 übernahm Walter Röhn die Leitung der Löschgruppe, Dieter Hilberath wurde sein Stellvertreter. Ein Jahr später richtete die Wehr den Gemeindefeuerwehrtag aus. Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehr zeigten dabei gemeinsam eine Schauübung, bei der ein Rathausbrand simuliert wurde.

Ohnehin wird die Nachwuchsarbeit hier großgeschrieben, und voller Stolz weist Löschgruppenführer Röhn darauf hin, dass mehr als 90 Prozent aller ausgebildeten Jugendlichen mittlerweile vollwertige Mitglieder der Löschgruppe seien.

Im Jahr 2009 wurde das 1971 fertiggestellte Feuerwehrhaus umfassend renoviert - größtenteils in Eigenleistung. Dabei wurden die Umkleidemöglichkeiten erweitert; außerdem erhielt das Gerätehaus ein neues Rolltor sowie einen gefliesten Boden.

Bei der Weihnachtsfeier der Löschgruppe Esch im Dezember 2013 im Dorfgemeinschaftshaus Esch wurde der Holzweilerer Ortsvorsteher Bruno Zimmermann von Löschgruppenführer Walter Röhn aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet. Als Dank für sein langjähriges Engagement überreichte ihm Röhn einen Florian mit Widmung und einem Gutschein. Gerhard Hoffmann wurde für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr geehrt. Ihm überreichte der Löschgruppenführer als Dank für seine Verdienste um die Feuerwehr einen Gutschein. Zum Auftakt des Programms hatten die aktiven Wehrleute wie bereits in den Vorjahren ein Krippenspiel aufgeführt. Die Kleinen stellten derweil in einer Bastelecke kleine Sterne und Weihnachtsbaumkugeln aus Papier her.[2]

Siehe auch

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Volker Jost: Löschgruppe Holzweiler-Esch - Kein Nachwuchs-Mangel bei der Wehr, general-anzeiger-bonn.de vom 27. Juni 2014
  2. Quelle: Florian für Bruno Zimmermann - Löschgruppe Holzweiler-Esch verabschiedet Ortsvorsteher, general-anzeiger-bonn.de vom 21. Dezember 2013