FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Portal „Feuerwehrwesen im Kreis Ahrweiler“

Aus AW-Wiki
(Weitergeleitet von Portal "Feuerwehrwesen")
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Portal „Feuerwehrwesen im Kreis Ahrweiler“ wird alles gebündelt, was es über die Feuerwehren im AW-Kreis zu wissen gibt. Im Dezember 2011 sind insgesamt rund 2100 Frauen und Männer Mitglieder der fast 100 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis. Die Jugendfeuerwehr des Kreises zählen rund 300 Mitglieder.[1] Die Jugendfeuerwehren des Kreises zäzlen im November 2012 Mehr als 300 Mitglieder.[2]


Spezialaufgaben und -einheiten

Neben dem Löschen von Bränden übernehmen die rund 2100 Männer und Frauen in den fast 100 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Ahrweiler im Rahmen von Spezialeinheiten eine ganze Reihe weiterer Aufgaben:

  • Autobahn 61: Diesen Bereich decken die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Brohltal und die Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler ab. Die Rhein-Zeitung berichtete am 29. Juli 2014: Verletzte aus Autowracks zu bergen wird immer schwieriger. Airbags, Gas- und Hybridantrieb erweisen sich als Gefahrenquelle. Die Fahrgastzellen von Lkw werden stabiler. ... Aber auch wegen der Gefahrguttransporte auf der A 61 ist die Autobahn ein besonders heikler Einsatzort.[3]
  • Gefahrgut: Der Gefahrstoffzug für den Landkreis Ahrweiler ist schwerpunktmäßig für die Ersthilfe bei Gefahrstoffunfällen in Unternehmen, auf der Autobahn 61 und der Linken Rheinstrecke zwischen Brohl und Rolandseck zuständig.
  • Wasserschutz: Die Facheinheit Wasserschutz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Remagen ist entlang der knapp 14 Rhein-Kilometer zwischen Kripp und Rolandswerth zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Bergung von Menschen auch das Löschen von Bränden auf Schiffen und die Absicherung von Havaristen sowie der Einsatz bei Hochwasser, wenn Menschen versorgt und Material geborgen werden muss.
  • Wanderwege: Eine fünfköpfige Einheit der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenahr ist auf Absturzsicherung spezialisiert. Wegen des zunehmenden Wandertourismus in der Verbandsgemeinde müssen immer häufiger verunglückte Wanderer geborgen werden. Dazu steht der Einheit eine Schleifkorbtrage zur Verfügung, mit der sie Verletzte aus Steilhängen bergen kann. Bei Bedarf kann die Einheit einen Bundeswehrhubschrauber aus Nörvenich anfordern, der über eine Seilwinde verfügt und der im Unterschied zum Rettungshubschrauber auch bei Nacht eingesetzt werden kann.
  • Waldbrände: Für die Verbandsgemeinde Adenau sei der Aufbau einer auf das Löschen von Waldbränden spezialisierten Einheit geplant, berichtete die Rhein-Zeitung am 29. Juli 2014. Er werde mit einem geländegängigen Löschfahrzeug ausgerüstet, das außer Löschschaum auch bis zu 5000 Liter Wasser transportieren kann und das über eine Hochleistungspumpe verfügt.
  • * Facheinheit Absturzsicherung in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Grafschaft

Mit Ausnahme des Gefahrstoffzuges, für den der Kreis Ahrweiler aufkommt, müssen die Kommunen die Anschaffungen für die Spezialeinheiten finanzieren. Das Land beteiligt sich maximal mit einem Drittel an den Kosten.[4]

Chronik

Gleich 27 Feuerwehrleute wurden am Dienstag, 27. November 2012, von Landrat Dr. Jürgen Pföhler während einer Feierstunde im Kreishaus in Ahrweiler für 35- oder 45-jährige aktive Mitgliedschaft in einer der Wehren des Kreises Ahrweiler ausgezeichnet. Im Auftrag des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz heftete er ihnen gemeinsam mit Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher das Ehrenzeichen an die Uniform:[5]

Der Feuerwehrbedarfsplan für den Kreis Ahrweiler, der alle zehn Jahre aktualisiert wird, werde derzeit überarbeitet, berichtete die Rhein-Zeitung im Juli 2014.[6]

Mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen für 35 und 45 Jahre ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr wurden im Dezember 2014 im Kreishaus Ahrweiler zahlreiche Blauröcke aus dem Kreis ausgezeichnet:

Bei der Feier wurde auch der Leitende Notarzt im Katastrophenschutz Michael Massaneck verabschiedet; Heike Kornemann übernahm die Funktion. Als Kreisausbilder bei der Wehr übernahm Ronny Zilligen die Aufgabe von Dieter Dittmar.[7]

Am 28. November 2017 zeichnete Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Kreishaus in Ahrweiler altgediente Feuerwehrleute für 35 oder 45 Jahre im Dienste der Feuerwehr mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen aus. Zuvor sagte er, seit 2009 seien im Kreis Ahrweiler 3,8 Millionen Euro in den Brand- und Katastrophenschutz sowie in den Rettungsdienst investiert worden. Knapp eine Million wurden im Jahr 2017 ausgegeben. Allein 365.000 Euro habe ein Waldbrand-Tanklöschfahrzeug gekostet, eine der teuersten Anschaffungen des Kreises im überörtlichen Brandschutz überhaupt. Zudem habe der Kreistag einen Fünf-Jahres-Präventionsplan für den Katastrophenschutz verabschiedet, der bis 2021 allein für Gerät und Material 250.000 Euro in den Bereichen Hochwasser- und Starkregen, großflächiger Stromausfall, Evakuierung und Unterbringung der Bevölkerung sowie größere Schadenslagen vorsehe. Folgende Feuerwehrleute zeichnete der Landrat aus:[8]

Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau:

Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenahr:

Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Breisig:

Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Brohltal:

Freiwillige Feuerwehr Grafschaft:

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Remagen: 35 Jahre: Gerold Gadsch (Remagen) und Johannes Busch (Rolandswerth)

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sinzig: 45 Jahre: Ewald Sonntag (Westum)

Ausgezeichnet wurde auch Hans-Dieter Baunach aus Brohl-Lützing, der sich seit 25 Jahren als Kreisausbilder engagierte. Michael Diekmann aus Bad Breisig wurde neu als Kreisausbilder bestellt. Dr. Jens Leonhard, bereits seit Juli 2017 im Amt, wurde als neuer Leitender Notarzt des Kreises vorgestellt.

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 8. Dezember 2011
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. November 2012
  3. Quelle: Frieder Bluhm: Feuerwehr muss längst nicht nur löschen können - Einheiten haben spezielle Aufgaben, in: Rhein-Zeitung vom 29. Juli 2014
  4. Quelle: Frieder Bluhm: Feuerwehr muss längst nicht nur löschen können - Einheiten haben spezielle Aufgaben, in: Rhein-Zeitung vom 29. Juli 2014
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. November 2012
  6. Quelle: Frieder Bluhm: Feuerwehr muss längst nicht nur löschen können - Einheiten haben spezielle Aufgaben, in: Rhein-Zeitung vom 29. Juli 2014
  7. Quelle: Rhein-Zeitung vom 12. Dezember 2014
  8. Quellen: Treue mit Ehrenzeichen belohnt – Kreis zeichnet langjährige Wehrleute aus und stellt Notarztchef vor, in: Rhein-Zeitung vom 29. November 2017, Thomas Weber: Seit Jahrzehnten engagiert in den Wehren: Gold-Ehrungen in Ahrweiler, general-anzeiger-bonn.de vom 1. Dezember 2017, und Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold, general-anzeiger-bonn.de vom 1. Dezember 2017