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Horst Saul

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Der Arzt, Bildhauer, Rosenzüchter und Lyriker Dr. Horst Saul (* 1931 in Hennef/Sieg) aus Ahrweiler wurde 1998 zum Vorsitzenden des Bürgervereins Synagoge Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. gewählt. Auf dem Gelände der Erinnerungsstätte Lager „Rebstock“ in Marienthal wurde im Juli 2019 eine von Horst Saul gestiftete Kopfplastik aus Speckstein aufgestellt. Ihr Sockel trägt als Inschrift ein Vergil-Zitat: „Sunt Lacrimae Rerum“ (Tränen sind in den Dingen). Im Rahmen einer Feier ist die Plastik vom Bürgerverein der Öffentlichkeit übergeben worden. Das Objekt verleihe dem Ort der Mahnung eine ästhetisch-künstlerische Dimension, die bisher gefehlt habe, sagte der Vorsitzende Thomas Rheindorf: „Zum einen vertieft die Skulptur das Bewusstsein des an diesem Ort erlittenen Unrechts, zum anderen ist sie geeignet, die Anklage von Schuld und Unrecht universell und überzeitlich zu weiten. Solches vermag in dieser Unmittelbarkeit nur die Kunst.“ Darum sehe der Verein in diesem Geschenk eine wunderbare, vielleicht sogar notwendige Aufwertung der Gedenkstätte.[1]


Veröffentlichungen

Weblink

http://www.horst-saul.de

Fußnoten

  1. Quelle: Kunst gibt der Gedenkstätte neue Dimension – Erinnerung an KZ-Außenlager wird wachgehalten, in: Rhein-Zeitung vom 10. Juli 2019
  2. Siehe auch: Künstler präsentieren neue CD – Gisbert Stenz hat Gedichte Horst Sauls vertont, in: Rhein-Zeitung vom 31. März 2017, und Andrea Simons: CD-Präsentation in der ehemaligen Ahrweiler Synagoge: „Lied der Gauklerblumennacht“, general-anzeiger-bonn.de vom 23. April 2017