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Johanneskapelle Maria Laach

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Im Vordergrund an den Wegen zur Abtei­kirche und zur Johannes­kapelle der Jahrtausend­engel, 1999 in Bronze ge­schaffen von Werner Franzen (* 1928 in Cochem)
Johanneskapelle, im Hinter­grund die Abtei­kirche
Tympanon über dem Hauptportal

Die Johanneskapelle in Maria Laach ist ein kleiner Sakralbau aus dem 19. Jahrhundert.


Standort

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Beschreibung

Die neuromische Kapelle steht seitlich vom heutigen Weg zur Abteikirche. Erbaut wurde sie 1864[1] an der Stelle einer mittelalterlichen Toranlage. Ihren Namen hat sie seit der Neugründung der Abtei durch die Beuroner Benediktiner im Jahr 1892. Das Schweizer Dach des Kirchleins ist Pater Mauricius Gisler zuzuschreiben, einem Angehörigen der Erzabtei Beuron, der im Kanton Uri aufgewachsen war und Architektur studiert hatte.[2]

In den Jahren 1980 bis 1984 wurde die Kapelle innen neu gestaltet. Die Ausmalung der Wände und die Fenster schuf Professor Georg Meistermann (1911–1990). Die Fenster zeigen den heiligen Christophorus, Johannes den Täufer, Benedikt von Nursia und Hildegard von Bingen sowie die sieben Siegel aus der Geheimen Offenbarung. Drei Standleuchter und zwei Weihwasserbecken entstanden nach einem Vorbild von Ewald Mataré; die Madonna schuf Karl Osemann.[2]

Geläut

Die drei Glocken der Kapelle läuten bei Beisetzungen auf dem Mönchsfriedhof und bei Taufen.[3]

Weitere Bilder

Siehe auch

St. Johannes

Fußnoten

  1. Book.Google.de. Abgerufen am 29. Januar 2017
  2. 2,0 2,1 Drutmar Cremer, Marie Luise Preiss: Maria Laach – Ein Lied voll Geschichte und Schönheit. Kösel-Verlag, München 2016, ISBN 978-3-466-37143-3, S. 14.
  3. Quelle: Petra Ochs: Bedroht und abgestürzt: Die 15 Glocken der Abtei – Autor Walter Müller hat ein Buch über das Geläut von Maria Laach verfasst, in: Rhein-Zeitung vom 5. November 2019