FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Kreissparkasse Ahrweiler

Kläranlage „Oberes Nettetal“

Aus AW-Wiki
(Weitergeleitet von Kläranlage "Oberes Nettetal")
Wechseln zu: Navigation, Suche

An die 1974/75 gebaute und 1975 in Betrieb genommene Kläranlage „Oberes Nettetal“ zwischen Riedener Mühle und Weibern sind die Verbandsgemeinde Brohltal, die Verbandsgemeinde Mendig und die Verbandsgemeinde Vordereifel mit insgesamt zehn Gemeinden – Spessart (bei Kempenich), Kempenich, Weibern und Wabern (VG Brohltal), Hausten-Morswiesen, Arft, Langenfeld, Langscheid und Kirchwald (VG Vordereifel), Volkesfeld und Rieden (VG Mendig) – angeschlossen. Träger der Anlage ist der Abwasserzweckverband „Oberes Nettetal“.


Lage

Die Karte wird geladen …

Leitung

Technik: Tobias Krupp, seit 1. August 2018

Chronik

Bis 2008 wurde die Anlage erneuert und vergrößert. Die Gesamtkosten samt Bau einer Klärschlamm-Vererdungsanlage betrugen 6,3 Millionen Euro. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz gewährte dazu zinslose Darlehen in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Durch den Einbau neuester Technik leite die Anlage etwa die Hälfte weniger Belastungsstoffe in die Nette ein als zuvor.

Die neue Anlage ist seit Oktober 2007 in Betrieb. Nach dreijähriger Bauzeit wurde sie am 10. April 2008 offiziell in Dienst gestellt. "Diese Anlage gibt uns in der Abwasserfrage für mindestens 25 Jahre Sicherheit", sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell, zugleich Vorsitzender des Abwasserzweckverbands "Oberes Nettetal", bei der Indienststellung.

In der ersten Ausbaustufe wurden 11.500 Einwohnergleichwerte (private Haushalte und Gewerbebetriebe) zugrunde gelegt. Der Planungshorizont von 25 Jahren basiert auf einer Grundlagen von 13.270 Einwohnerwerten. In einem Vererdungsbeet wird der Klärschlamm innerhalb eines Jahres auf zehn Prozent seines ursprünglichen Volumens reduziert und mineralisiert. Ein einem belüfteten Sandfang wird Sand, der vom Abwasser ins Klärwerk transportiert wird, so gereinigt, dass er für den Wege- und Kanalbau verwendet werden kann. Die Masse der übrig bleibenden Reststoffe werde gegenüber vorher um etwa 50 Prozent reduziert, hieß es.