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Klinik Niederrhein (Bad Neuenahr)

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Die Klinik Niederrhein ist eine Reha-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland. Dort werden Menschen mit Stoffwechsel-, Verdauungs- und Tumorerkrankungen behandelt. Seit der Renovierung, ab Frühjahr 2009, bietet die Klinik Platz für 210 Patienten.


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Klinik Niederrhein 1.jpg
Ost-Fassade mit Haupteingang.

Anschrift und Standort

Hochstraße 13-19

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bad Neuenahr)

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Kontakt

  • Telefon 02641 75101
  • Fax 02641 751-1961

Leitung

Personal

Die Klinik hat 135 Mitarbeiter. Neben dem Chefarzt verfügt die Klinik über 13 weitere Ärzte aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, physikalische und rehabilitative Medizin sowie Diabetologie.

Träger

Deutsche Rentenversicherung Rheinland und Arbeitsgemeinschaft Krebs (Bochum)

Chronik

Die Klinik wurde im Jahr 1929 gegründet. In den Anfangsjahren war sie ein reines Stoffwechsel-Sanatorium. Dann kam die gastroenterologische Rehabilitation hinzu.

1997 und 2003 wurden zwei neue Schwerpunkte gebildet: bei der gastroenterologischen Onkologie (Magen- und Darmkrebs) und bei der gynäkologischen Onkologie (Brustkrebs).

2013 wurden 130.000 Euro investiert, um die Klinik an das Wärmenetz der Ahrtal-Werke GmbH anzuschließen.Im Jahr 2010 wurde die Klinik Niederrhein mit einem Kostenaufwand von 18 Millionen Euro durch einen Neubau von 162 auf 210 Betten erweitert.

2014/2015 werden weitere fünf Millionen Euro investiert, um den aus den 1960er-Jahren stammenden Westflügel der Klinik mit seinen 42 Zimmern zu renovieren und einen neuen Speisesaal mit mehr als 200 Sitzplätzen zu bauen. Durch das Vorsetzen einer neuen Außenfassade werden die Zimmer dabei 20 Zentimeter größer. Die Bäder werden neu gestaltet, die Duschen erhalten neue Einstiege. Im Zuge der Sanierung wird der Flügel komplett neu möbliert. Früher mussten die Patienten ihr Essen wegen des kleinen Speisesaals in zwei Schichten einnehmen. Nach Abschluss der Bauarbeiten bietet die erheblich erweiterte Mensa genügend Platz, damit alle gleichzeitig essen können. Im August 2015 sollen erstmals wieder Patienten in den Westflügel einziehen.

Zukunftssorgen habe die Klinik-Leitung nicht, berichtete die Rhein-Zeitung im November 2014:

Durch die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden, kommt es auch vermehrt zu Krebserkrankungen. Hinzu komme das Fachgebiet Krebs bei Frauen, also Brustkrebs. Auch würden die Menschen immer wohlgenährter und in der Folge verstärkt Diabetes auftreten. Auf Rehabilitation werde man auch in Zukunft angesichts des hohen Kostendrucks im Gesundheitswesen nicht verzichten können. Für die Gesundheit der Menschen keine gute Prognose, aber für den so arg gebeutelten Kurort Bad Neuenahr schon. In Deutschland gebe es 1250 Reha-Einrichtungen, so Verwaltungsdirektor Bähr, davon 90 der öffentlichen Rentenversicherungen. Da müsse man sich auf allen Gebieten anstrengen, in der Spitzengruppe zu sein.[1]

In den Jahren 2017 und 2018 sollen deshalb weitere acht Millionen Euro investiert werden, um die Patienten- und Arztzimmer in dem zur Hochstraße hin liegenden Nordflügel zu erneuern.

Im Frühling 2015 wurde die Klinik Niederrhein von der Deutschen Diabetes Gesellschaft erneut als Diabetes-Zentrum zertifiziert. Dazu Dr. Hartmut Pollmann, Ärztlicher Direktor der Klinik: „Die Zertifizierung zeigt uns und unseren Patienten, dass unsere Behandlung in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für uns und unser Team zugleich eine Anerkennung für die täglich zu leistende Arbeit.“ [2]

Dr. Rainer Langsch (49) übernahm am 1. Juli 2015 die Nachfolge des kurz zuvor aus Altersgründen ausgeschiedenen Dr. Peter Hübner. Nach interner und externer Ausschreibung der zu besetzenden Position übertrug die Deutsche Rentenversicherung Rheinland Langsch Aufgaben des Leitenden Abteilungsarztes der Abteilung „Stoffwechsel und Gastroenterologie“. Dr. Langsch war bis dahin für den Bereich Gastroenterologische Onkologie (Krebserkrankungen im Bauchraum) zuständig. Nachfolger in dieser Funktion wurde Alexander Cohrs (48).[3]

Seit 2005 betreibt die Klinik ein umfassendes Qualitätsmanagement (QM). Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 besteht seit 2006, seit 2012 ist die Klinik zusätzlich nach dem QMS-Reha-System zertifiziert. Alle drei Jahre wird geprüft, ob das Zertifikat wieder vergeben werden kann. Im Spätsommer 2015 erhielt die Klinik dieses Gütesiegel für drei weitere Jahre. Zuvor war die Klinik zwei Tage lang von Auditoren des TÜV Nord intensiv geprüft worden. Dabei wurden sämtliche Behandlungsschritte unter die Lupe genommen, ohne dass die Auditoren Abweichungen feststellen konnten. "Besonders beeindruckt waren die Prüfer von der Kompetenz und Motivation der Mitarbeiter und den hohen Hygienestandards", berichtete die Rhein-Zeitung am 3. August 2015, "für einige Angebote wie den Patientenbegleitdienst, die Schulungen bei künstlichem Darmausgang und die Kosmetikseminare für Krebspatientinnen erhielt die Klinik die besondere Auszeichnung „Good Practice“."

Mediografie

Alkoholmissbrauch gefährdet Rehaerfolg – Bad Neuenahrer DRV-Chefarzt entwickelt mit Freiburger Kollegen Praxisempfehlungen für Reha-Kliniken, in: Rhein-Zeitung vom 25. August 2016

Weblink

http://www.klinik-niederrhein.de

Fußnoten

  1. Quelle: Jochen Tarrach: Millionenschwere Investition in Neuenahrer Klinik - Westflügel derzeit völlig entkernt – Neuer Speisesaal für 200 Personen, in: Rhein-Zeitung vom 8. November 2014
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. Juni 2015
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 9. Juli 2015