Max Maier
Max Maier (* 9. Februar 1892, † 12. März 1975), Begründer der Neuenahrer Diätküche, war als Spitzenkoch international renommiert. 1912/13 arbeitete er im ägyptischen Luxor und von 1925 bis 1927 während der Wintersaisons in Puerto de la Cruz auf Teneriffa.
Vita
Max Maier, 1892 in Kempten im Allgäu geboren, war Mitgründer und Gründungsvorsitzender des Clubs der Köche Rhein-Ahr e.V. Er führte Schulungen zur Diätküche durch, mit denen er sich einen hervorragenden Ruf als Vorreiter der Diätetik einbrachte. Unterstützt wurden Maier und weitere Clubmitglieder bei ihren Diät-Kursen durch Bad Neuenahrer Ärzte und den Internationalen Verband der Köche. Im Jahr 1920 wurde Maier von der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr als Küchenchef verpflichtet. 39 Jahre lang leitete er dann die Küchenbetriebe in Kurhotel, Kursanatorium und Kurhaus. Maier leitete Kurse für die Köche umliegender Betriebe, für die Küchenschwestern des Krankenhauses "Maria Hilf" Bad Neuenahr und für die Pensionsmütter der Kurpensionen. Dank der Initiative und des Engagements von Max Maier entstand die Bad Neuenahrer Diätküche. 1965 wurde Max Maier für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er starb am 12. März 1975 im Alter von 84 Jahren.
Die Witwe von Max Maier stiftete später den nach ihrem verstorbenen Mann benannten Max-Maier-Pokal. Dieser Wettbewerb sollte dem Nachwuchs eine Plattform bieten, sein Können einem großen Publikum vorzustellen.
Weitere Bilder
mit Landrat Heinz Korbach
Infotafel im Max-Maier-Park
Siehe auch
Mediografie
- General-Anzeiger Bonn, Ausgabe Rhein-Ahr, vom 27. Dezember 2008, S. 16
- Jürgen Lehmacher/Anton Simons: Park und Pokal erinnern an den Pionier Max Maier. Der Koch machte gesunde Ernährung zu einer wichtigen Säule der erfolgreichen Kur in Bad Neuenahr, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2010, S. 102f.
- Pionier der Diät kochte in Bad Neuenahr - Leichte Kost machte die Trink- und Badekur an der Ahr erst erfolgreich - Max Maier hatte die richtigen Rezepte dafür und machte das Heilbad berühmt, in: Rhein-Zeitung vom 7. Februar 2008 (Reihe "Geschichten aus dem Kurbad")






