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Kreissparkasse Ahrweiler

Strohbärentreiben Kripp

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Das Strohbärentreiben wird in Kripp Jahr für Jahr am Karnevalssamstag - zusammen mit dem Karnevalszug - vom Junggesellenverein "Freundschaftsbund" Kripp e.V. veranstaltet. Mit dem Strohbären-Treiben begehen die Kripper die ursprünglich heidnische Tradition des Winteraustreibens. Dabei wird das jüngste Vereinsmitglied in Strohmatten verpackt und durch den Ort getrieben.


Chronik

Im Jahr 1927 wird der Strohbär erstmals in Kripp erwähnt. Mit ihm wird symbolisch der Winter ausgetrieben und der Frühling begrüßt. Nach einer Pause führte der Junggesellenverein das Spektakel "zur Belustigung der Dorfjugend" im Jahre 1949 wieder ein. Fest an der Leine und mit dem Knüppel bewacht, treibt der Strohbär sein Unwesen, erschreckte kleine und große Narren. Die Zeiten, da der Strohbär ganz allein durch den Rheinort getrieben wurde, sind vorbei: Heute ist das Spektakel in den Karnevalsumzug eingebettet und das Strohbärentreiben ist in Kripp zum Synonom für den Karnevalszug geworden.

Strohbären haben ihren Ursprung vermutlich in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht; aber es gibt sie auch in anderen Fastnachten und in der Mitfastenzeit, bei der Kirmes, an Pfingsten und zu weiteren Anlässen - in der Rhön, in Thüringen und Oberfranken, auf dem Hunsrück, im Odenwald und in anderen Gegenden. Und andernorts wird der Strohbär auch Erbsbär, Erbsenbär, Butz, Hisgier oder Pelzmärte genannt.

Bei der Jahreshauptversammlung des Junggesellenvereins "Freundschaftsbund" Kripp e.V. im Januar 2015 im Gasthaus Rhein-Ahr wurde Konstantin Knebel als Strohbär für das Jahr 2015 bestimmt.[1]

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 24. Januar 2015