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Vulkan-Expreß

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Der Vulkan-Expreß ...


Chronik

August 1885: Die Rheinische Eisenbahn (Linke Rheinstrecke) kommt nach Brohl.

Dezember 1879: Vorlage einer Petition zum Bahnbau durch die Gemeinden.

1880: Erster Antrag zum Bau einer Sekundärbahn.

August 1895: Erteilung der Konzession.

Januar 1896: Gründung der Brohlthal-Eisenbahn AG in Köln.

Februar 1896: Bestätigung der ersten Konzession.

Frühjahr 1896: Baubeginn der Brohltalbahn.

Dezember 1900: Landespolizeiliche Abnahme der Strecke.

14. Januar 1901: Eröffnungsfeier der Brohltalbahn. Betriebsaufnahme Brohl BE - Engeln bzw. Rheinhafen. Damit wurde das Brohltal an die Linke Rheinstrecke und an den Hafen Brohl angeschlossen.

Mai 1901: Betriebsaufnahme Engeln - Weibern Gbf.

Januar 1902: Betriebsaufnahme Weibern Gbf. - Kempenich.

Januar 1921: Die Brohltalbahn unter eigenständiger Regie.

April 1923: Einstellung des Verkehrs wegen der französischen Besatzungspolitik.

September 1923: Beschränkte Wiederaufnahme des Verkehrs.

Juni 1925: Aufnahme des Triebwagenverkehrs.

Januar 1926: Die Brohltalbahn feiert ihren 25. Geburtstag.

1931/32: Im Umladebahnhof wird das Dreischienengleis mit Verbindung zur Reichsbahn gelegt.

Februar 1932: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Mai 1933: Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Oktober 1933: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Mai 1934: Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Juli 1934: Die Zahnstange in der Steilstrecke zwischen Oberzissen und Engeln hat ausgedient.

Oktober 1934: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Mai 1938: Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

September 1939: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Dezember 1939: Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen Oberzissen und Kempenich.

Januar 1941: Die Brohltalbahn feiert ihren 40. Geburtstag.

Februar 1945: Kriegsbedingte Einstellung des Zugverkehrs.

Juni 1945: Beschränkte Wiederaufnahme des Personenverkehrs (außer Sonn- und Feiertags).

Oktober 1949: Wiederaufnahme des Personenverkehrs an Sonn- und Feiertagen.

Januar 1951: Die Brohltalbahn feiert ihren 50. Geburtstag.

März 1953: Umwandlung der Brohltalbahn Aktiengesellschaft in eine GmbH.

Oktober 1958: Einstellung des Personenverkehrs an Sonn- und Feiertagen.

April 1959: Inbetriebnahme der neutrassierten Hafenbahn.

Mai 1960: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Kempenich und Brenk.

Oktober 1960: Einstellung des Personenverkehrs zwischen Brenk und Oberzissen.

Januar 1961: Die Brohltalbahn feiert ihren 60. Geburtstag.

Oktober 1961: Die Personenbeförderung auf der Schiene wurde mangels Rentabilität eingestellt. In den Wirtschaftswunderjahren nach der Währungsreform waren viele Berufspendler auf ein eigenes motorisiertes Fahrzeug umgestiegen. Außerdem hatten inzwischen eingerichtete Buslinien die Personenbeförderung übernommen.[1]

November 1965: Beginn der Diesellokära.

Oktober 1974: Stillegung der Strecke zwischen Engeln und Kempenich.

Januar 1976: Die Brohltalbahn feiert ihren 75. Geburtstag.

27. März 1977: Premiere des Vulkan-Expreß. Unter dem damaligen Geschäftsführer der Brohltalbahn Walter Henseler wurde die Bahn in Betrieb genommen. Bei der Eröffnungsfeier wurde auf der Abfahrtsstation des Bahnhof Brohl vom damaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Brohltal-Eisenbahn, Landrat Dr. Georg Klinkhammer, dem Lokführer „Freie Fahrt“ signalisiert. Dies war der Beginn einer neuen Touristikattraktion im Brohltal.[2]

2. September 1987: Gründung der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V. (IBS) im Bahnhof Burgbrohl.

November 1987: Der erste Nikolausfahrt nach Engeln startet vollbesetzt von Brohl aus.

März 1988: Der letzte normale Güterzug fährt anlässlich der jährlichen Altkleidersammlung zwischen Burgbrohl und Oberzissen.

September 1988: Mit Ankunft der Dampflokomotive 21 der Selfkantbahn zum Bahnfest fährt seit langem wieder eine Dampflok auf den Gleisen der Brohltalbahn.

Oktober 1988: Erstes Bahnfest von BEG und IBS.

Dezember 1988: Die Aktiven von BEG und IBS ziehen Bilanz: Fast 40000 Personen befördert.

Mai 1989: Der WEG-Triebwagen VT30 trifft im Brohltal ein.

Juni 1989: Die BEG-Dampflok 11sm trifft nach 12 Jahren Abwesenheit wieder im Brohltal ein.

September 1989: Zweites Bahnfest von BEG und IBS.

Januar 1990: Die erste polnische Dampflok trifft in Brohl ein.

August 1990: Die zweite polnische Dampflok trifft in Brohl ein.

Juni 1991: Drittes Bahnfest anlässlich des 90 jährigen Bestehens der Brohltalbahn.

Januar 1992: Die IBS übernimmt den Betrieb des Vulkan-Expreß in eigene Regie.

April 1992: Die von der IBS gegründete Betriebs GmbH nimmt ihren Betrieb auf. Damit hat die Brohltalbahn einen neuen Betreiber des Schienenverkehrs.

August 1992: Die erste Mondscheinfahrt findet statt und wird ein voller Erfolg.

November 1992: Die ersten 200 Meter Schienen werden erneuert.

August 1994: Viertes Bahnfest in Brohl. In zwei Tagen werden 5500 Fahrgäste befördert.

November 1994: Weitere 412 Meter Gleis konnten erneuert werden. (km 9,xx - km 9,xx Autobahnbrücke)

Dezember 1994: Im Laufe des Jahres wurden erstmalig wieder mehr als 72000 Personen befördert.

Januar 1995: Der Güterverkehr ruht, da die Verladung im Hafen wegen Hochwasser und Staubentwicklung eingestellt wurde. Abhilfe ist jedoch in Sicht.

Juni 1995: Die Betriebs GmbH stellt die Lok D2 nach erfolgter Hauptuntersuchung wieder in Dienst.

14. Januar 1996: Die Brohltalbahn feiert ihren 95. Geburtstag mit einem kleinen Fest und einer Sonderfahrt. 1995 wurden über 75.000 Fahrgäste befördert.

9. Juli 1996: In Spanien wird mit der FEVE (Ferrocarriles de Via Estrecha) erstmals Kontakt zwecks Erwerb einer Diesellok aufgenommen.

12. Juli 1996: Das neuerbaute Bahnhofsgebäude Engeln wird mit einem kleinem Fest eröffnet.

26. August 1996: Lok D1 und Triebwagen VT30 nach abgeschlossener Hauptuntersuchung wieder im Dienst.

31. August 1996: Die Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH bekommt die "Genehmigung zum Erbringen von Eisenbahnverkehrsleistungen".

1. September 1996: Fünftes Bahnfest anlässlich des 95 jährigen Bestehens der Brohltalbahn.

25. März 1997: Sonderfahrt zum 20-jährigen Bestehen des Vulkan-Expreß nach Engeln.

April 1997: Der Hafenbetreiber zerstört das Bunkergleis. Damit können die Phonolithwagen nicht mehr eingesetzt werden.

Juni 1997: Von der Deutschen Bahn AG wird ein SKL 53 erworben. Dieser soll, nach der Umspurung, in der Streckenunterhaltung eingesetzt werden.

19. Juli 1997: Die Dampflok V besteht nach 4-jähriger Abstellzeit die Abnahmeprüfung der Hauptuntersuchung. Die Lok wird in Dunkelgrün/Schwarz/Rot lackiert.

6./7. September 1997: Die IBS feiert mit einem Bahnfest ein Doppeljubiläum: 20 Jahre Vulkan-Expreß und 10 Jahre IBS.

November 1997: Die Bonner Firma BEDIA testet auf der Brohltalbahn zwei Tunnellokomotiven für den Elbtunnelbau in Hamburg.

17. November 1997: In Spanien findet die Submission für die angebotene Diesellok statt. Die BEG erhält als einziger Bieter den Zuschlag. Die neue Lok ist gekauft.

Dezember 1997: Die Hauptuntersuchung der D1 wird abgeschlossen. Die Hauptuntersuchung wurde für den mechanischen Teil von der Westfälische Lokomotiv-Fabrik Karl Reuschling in Hattingen, durchgeführt. Die restlichen Arbeiten wurden in der Brohler Werkstatt erledigt.

Februar 1998: Die Diesellok D2 wird neu (in Grün/Beige) lackiert. Die Hauptuntersuchung des Wagen 26 wird abgeschlossen.

März 1998: Die Gleisanlagen im Bahnhof Engeln werden umgebaut. Das Gleis 1 soll auf die andere Seite des Hauptgleises verlegt werden. Während des Umbaues müssen alle Züge von Brenk aus geschoben werden, da in Engeln nicht umgesetzt werden kann.

13. Mai 1998: Der IBS wird die "Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler" durch den Landrat Joachim Weiler verliehen.

17. Juni 1998: Der Geogarten am Bahnhof Engeln wird eröffnet.

21. August 1998: Die neue Diesellok D5 trifft mitsamt 12 Containertragwagen in Brohl ein.

Dezember 1998: Die Gleise des Bahnhofs Brenk werden für den modernen Güterumschlag umgebaut. Die Dampflok 11sm wird von der IBS erworben und kehrt damit nach 30 Jahren wieder in ihre Heimat, in das Brohltal, zurück.

17. Februar 1999: Die Umbauarbeiten im Bahnhof Brenk sind fast abgeschlossen. Der Güterverkehr wird wieder aufgenommen.

März 1999: In Oberzissen werden 200 Meter Gleis erneuert und die Strecke mit einer Stopfmaschine durchgestopft.

Dezember 1999: In Engeln werden die Gleisbauarbeiten abgeschlossen. Damit kann nach mehr als einjähriger Pause in Engeln wieder umgesetzt werden. Zudem entfallen die Rangiermanöver in Brenk.

31. März - 4. April 2000: Nach Vorbereitung durch die IBS findet in Bad Breisig die Jahreskonferenz der europäischen (FEDECRAIL) und deutschen (VDMT) Museums- und Touristikbahnen statt. 180 Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Staaten können im Brohltal begrüßt werden.

April 2000: Seltene Gäste im Umladebahnhof: Zwei Triebwagen (Regio-Shuttle) der Trans Regio Bahn (Strecke Andernach-Mayen) werden zur Wochenendruhe auf dem Drei-Schienen-Gleis "gebettet".

11. Mai 2000: Aus Interlaken (Schweiz), von der Berner Oberland Bahn, treffen in Brohl die von der IBS erworbenen Wagen BOB 234 und BOB 235 (neue BEG-Nr. 34 und 35) ein.

5. Juni 2000: Der VB 50, der letzte Original-Wagen des Vulkan-Expreß, wird 75 Jahre alt.

12. Juli 2000: Der IBS wird der Tourismuspreis "Rheinland Award 2000" verliehen.

Oktober/November 2000: Im Bahnhof Burgbrohl wird die Einfahrweiche erneuert. Vor dem Bahnhof Burgbrohl, hinter dem Bahnhof Weiler und auf der Steilstrecke werden jeweils ca. 200 Meter Gleis erneuert. Der Wagen 131 (ex. OEG) wird an die Härtsfeldbahn abgegeben. Dafür erhält der Wagenpark durch drei Rollwagen (ex. HSB) Verstärkung.

29. November 2000: Unser SKL 53 erhält, nach erfolgreicher Umspurung, die Zulassung. Er ist damit der einzige meterspurige SKL dieses Typs mit Steilstreckenzulassung.

14. Januar 2001: Die Brohltalbahn, und damit der heute noch befahrene Abschnitt Brohl - Engeln, wird 100 Jahre alt.

19./20.Mai 2001: Zum Jubiläum steigt ein großes Fest im Brohltal mit ca. 8000 Besuchern. An allen Bahnhöfen beteiligen sich die ortsansässigen Vereine. Um den Betrieb zu bewältigen kommt der Wagen 119 der IHS, leihweise, zum Einsatz.

8./9. September. 2001: Das zweite Bahnfest zum Jubiläum findet, begleitet von einem Takt-Fahrplan auf der Strecke, fand im Lokschuppen in Brohl statt. Zu der Präsentationen der Aktiven gesellt sich eine Ausstellung über die Produkte des Brohltales, die vielfach mit der Brohltalbahn transportiert wurden. Insgesamt wurden ca. 2000 Gäste begrüßt. Leider erlitt die Dampflok V einen schweren Kesselschaden und wurde endgültig abgestellt.

31. Dezember 2001: In der Saison 2001 wurden ca. 90000 Fahrgäste befördert, soviel wie seit der Einstellung des Personenverkehrs 1961 nicht mehr.

25. März 2002: Der Vulkan-Expreß wird 25 Jahre alt.

30. März 2002: Die Betriebs-GmbH feiert ihren zehnten Geburtstag.

4.-20. Mai 2002: Mit der 99 5902 der HSB verkehrt wieder eine Mallet-Lokomotive auf der Steilstrecke.

7./8. September 2002: In Brohl findet anlässlich der Jubiläen ein Bahnfest mit der Gastlok 5 der Selfkantbahn statt.

27. März. - 17. April 2003: Der Streckenabschnitt von Brenk bis Engeln erhält neue Schienen mit aufgearbeiten Stahlschwellen. Damit ist das letzte Streckengleis in Form 5 nur noch Geschichte, zum Teil waren noch Zahnstangenschwellen von 1901 eingebaut.

18. Juni - 18. Juli 2003: Mit der 99 5901 ist die HSB mit einer anderen Gastlokomotive zu Besuch. Die Mallet-Lokomotive verkehrt auch auf der Steilstrecke.

2. November - 24. Dezember 2005: Streckensperre von Oberzissen nach Engeln wegen Generalsanierung des Oberzissener Viaduktes.

30. Oktober 2006: In Brohl wird der 100. Geburtstag der Mallet-Dampflokomotive 11sm gefeiert.

30. Oktober 2006 - 30. November 2006: Streckensperre wegen Abdichtungsarbeiten des Tönissteiner Viaduktes. Inbetriebnahme am 1. Dezember 2006

25. März 2007: Der Vulkan-Expreß wird 30 Jahre alt.

9./10. Juni 2007: Die IBS feiert mit einem Bahnfest ein Doppeljubiläum: 30 Jahre Vulkan-Expreß und 20 Jahre IBS. Zwei Dampflokomotiven waren im Einsatz. Dampflok 5c "Regenwalde" der Selfkantbahn und Dampflok 99 6101 der Harzer Schmalspurbahnen.

1. September 2007: Die IBS feiert "20 Jahre IBS" am Ort der Gründung im Bahnhof Burgbrohl.

1. Februar 2008: Sechs Wagen des ehemaligen Phonolithzuges werden auf Güterwagen verladen. Erhalten bleiben für den Museumsbestand Wagen 510 und 512. Wagen 509 wird als Schotterwagen umgebaut.

23. September 2008: Nach über 10 Jahren Aufenthalt in unserer Werkstatt in Brohl erhält die Lokomotive D5 (ex FEVE 1405, gebaut von Henschel 1966) durch die Landeseisenbahnverwaltung von Rheinland-Pfalz am 24.09.2008 die Abnahme nach § 32 ESBO.

8.-27.November 2009: Der Streckenabschnitt von Brohl km 0,037 bis km 0,970 erhält neue Schienen und neue Stahlschwellen.

Video

Siehe auch

Mediografie

Weblink

Wikipedia: Brohltalbahn

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. März 2017
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. März 2017