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Absturz eines amerikanischen B-17-Bombers am 15. August 1944 in Adenau

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Der Absturz eines amerikanischen B-17-Bombers am 15. August 1944 in Adenau hätte für die Johanniterstadt beinahe in einer Katastrophe geendet. Zur Erinnerung an dieses Ereignis brachte der Verein für Heimatpflege Adenau e.V. im Sommer 2010 eine Tafel mit den Daten des Hergangs und den Namen der getöteten amerikanischen Soldaten an. Karl Heinz Korden aus Adenau hat durch seine Recherchen die Daten und Namen der Besatzungsmannschaft zusammengetragen, die auf der Tafel stehen.


Sonstiges

Als Augenzeuge des Absturzes berichtete Hermann Lehmann, damals elf Jahre alt, von den Ereignissen:

"Wir waren gerade mit Freunden im Lenzenkessel und erprobten ein selbst gebasteltes Modellflugzeug. Zwangsläufig schauten wir in den Himmel und plötzlich sahen wir aus Richtung Leimbach ein im Sinkflug befindliches und mit einer riesigen Rauchwolke hinter sich her ziehendes, viermotorisches Flugzeug, welches in niedriger Höhe auf uns zukam. In Sekundenschnelle war diese Maschine schon über unseren Köpfen. Wir sahen noch, als ein Besatzungsmitglied aus der Maschine ausstieg und mit dem Fallschirm absprang. Aus Angst, dass die Maschine auf uns stürzen könnte, liefen wir in Richtung Wimbach. Plötzlich drehte die Maschine nach links ab und verschwand in ganz geringer Höhe hinter dem Birgel. Wir hatten den Eindruck, die Maschine sei in den oberen Stadtteil von Adenau gestürzt. Als wir geschockt von diesem Ereignis zu Hause ankamen, erfuhren wir, dass dieses Flugzeug im Näßbachtal abgestürzt sei und an der Absturzstelle einen großen Brand ausgelöst hatte. Die Feuerwehr sowie Rettungskräfte waren bereits alarmiert und unterwegs, um den Brand zu löschen und die Leichen der Besatzungsmitglieder zu bergen. Das Besatzungsmitglied, das mit dem Fallschirm absprang, landete im Bereich Leimbachsbrück."[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 13. August 2010