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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Detlev Goebel

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Detlev Goebel (* ca. 1948) aus Wimbach, bis 1. Februar 2009 Schulleiter der Johanniter-Hauptschule Adenau, war ab Februar 1988 Fachberater für Schulsport im Landkreis Ahrweiler. Im November 2008 gab er dieses Amt an Carsten Pöppel, Konrektor der Regenbogenschule Sinzig, ab. Darüber hinaus war Goebel 30 Jahre lang Organisationsleiter des Bundeswettbewerbs Jugend trainiert für Olympia für die Sportarten Volleyball und Skilanglauf tätig. Als Fachberater war er immer dann zuständig, wenn es irgendwo bei Sportstätten oder an der Geräteausstattung haperte. Für die kreisweiten Sportwettbewerbe der Grundschulen rekrutierte immer Hauptschüler als Helfer und Kampfrichter. Etwa 7000 Jugendliche nahmen in Goebels Amtszeit 1989/90 an den Hallenkreismeisterschaften im Fußball teil.


Für herausragendes ehrenamtliches Engagement wurden Detlev Goebel (3.v.r.) und vier weitere Sportfunktionäre aus dem Land im November 2015 in Mainz vom rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz (2.v.r.) mit dem Sport-Obelisk ausgezeichnet.

Anschrift

Auf dem Tempel 17

Wimbach

Kontakt

Nominierung Kommunalwahl 2014

Bei einer Vertreterversammlung des CDU-Kreisverbands Ahrweiler am 5. November 2013 im Gemeindehaus Dernau wurde Goeble auf den 31. Platz der insgesamt 46 Positionen aufweisenden Kandidatenliste für die Wahl des Kreistages Ahrweiler im Rahmen der Kommunalwahl 2014 gewählt.[1]

Vita

Nach 36 Jahren als Lehrer an dieser Schule gab Detlev Goebel (geb. 1948) Ende Januar die Leitung der Johanniter-Hauptschule Adenau ab und wechselte in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Mitte der 90er Jahre wurde an seiner Schule das freiwillige zehnte Schuljahr mit Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) eingeführt, im Jahr 2003 wurde die Johanniter-Hauptschule Ganztagsschule. Auch an der Vorbereitung der Realschule plus ab Sommer 2009 war er beteiligt.

20 Jahre lang - ab Februar 1988 - war Goebel Fachberater für Schulsport im Kreis Ahrweiler. In dieser Funktion organisierte er die Leichtathletiksportfeste und Fußballturniere auf Kreisebene. Im November 2008 gab Goebel dieses Amt an Carsten Pöppel ab, den Konrektor der Regenbogenschule Sinzig. Als Fachberater war Goebel Ansprechpartner von Schulleitern und Kostenträgern, wenn es um Sportplätze und Sportstätten ging – insbesondere bei der Ausstattung mit Geräten. Goebel organisierte außerdem Aus- und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, beispielsweise zu neuen Wettkampfformen, und war bei diesen Veranstaltungen nicht selten selbst Referent. Auch für die Organisation der Sportfeste sämtlicher Grund- und Hauptschulen im Kreis war Goebel zuständig. Für die Sportwettbewerbe der Grundschulen rekrutierte er dabei häufig Hauptschüler als Helfer und Kampfrichter.

Darüber hinaus ist Goebel seit 1977 Organisationsleiter des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" gewesen – für die Sportarten Volleyball und Skilanglauf im Bereich des ehemaligen Regierungsbezirks Koblenz. Etwa 7000 Jugendliche nahmen in Goebels Amtszeit ab 1989/90 an den Hallenkreismeisterschaften im Fußball teil. Mit Skilanglauf-Schulmannschaften seiner Hauptschule feierte er bei "Jugend trainiert für Olympia" jahrzehntelang große Erfolge.

Funktionen

Goebel ist Vorsitzender des Turn- und Wintersportvereins Adenau.

Mandate

Göbel ist Mitglied des Sportausschusses des Kreises Ahrweiler (2009-2014).

Seit 2009 ist Goebel Ortsbürgermeister von Wimbach.

Auszeichnungen

  • Staatssekretärin Beate Reich zeichnete Detlev Goebel im September 2013 in Ahrweiler mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus. „Sie werden mit dieser Auszeichnung in ganz besonderer Weise für die beachtlichen Verdienste geehrt, die Sie über viele Jahre der Allgemeinheit erwiesen haben“, sagte Reich in ihrer Ansprache. Seit mehr als 40 Jahren widme er sich dem Schul- und Vereinssport. 33 mal habe er Schüler als Trainer und Betreuer in das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ geführt. Für die Region Koblenz sei er 30 Jahre Organisationsleiter für die Sportarten Volleyball und Skilanglauf gewesen. 1973 habe Goebel beim Turn- und Wintersportverein Adenau die Volleyball-Abteilung gegründet. Viele Jahre sei er Zweiter Vorsitzender des Vereins gewesen, seit 1995 Erster Vorsitzenden.[2]
  • Für herausragendes ehrenamtliches Engagement wurden Detlev Goebel und vier weitere Sportfunktionäre aus dem Land am 4. November 2015 in Mainz vom rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz mit dem Sport-Obelisk ausgezeichnet. „Alle Preisträger sind Vorbilder für sportliches Engagement und haben sich in ganz unterschiedlichen Funktionen im Sport eingebracht", sagte der Minister, "sie zählen nun zu einem besonderen Kreis von Menschen, die Außergewöhnliches geleistet haben.“ Die 19 Jahre zuvor vom damaligen Sportminister Walter Zuber ins Leben gerufene Auszeichnung ist eine Ehrung, mit der sowohl die Leistungen herausragender Sportler als auch die der oftmals im Verborgenen agierenden Menschen gewürdigt wird. In der Laudatio hieß es:
Detlev Goebel war 1973 an der Gründung der Volleyballabteilung im Turn- und Wintersportverein Adenau beteiligt (TuWi Adenau). Er ist unter anderem Trainer der Skilanglaufmannschaften und Organisationsleiter für „Jugend trainiert für Olympia“. Seit 20 Jahren ist Goebel Vorsitzender des TuWi Adenau und ist damit insgesamt seit über 40 Jahren ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen tätig.[3]

Mediografie

Dirk Ulrich: Sport ist sein Leben. Detlev Göbel engagiert sich seit 37 Jahren für den Sport im Kreis Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2010, S. 43 f.

Fußnoten

  1. Quellen: Frieder Bluhm: CDU eröffnet Kampf um den Kreistag - Kommunalwahl Liste für 2014 beschlossen – Vertreterversammlung in Dernau, in: Rhein-Zeitung vom 7. November 2013, und Victor Francke: CDU im Kreis Ahrweiler: 144 Vertreter nominierten ihre Kandidaten für die Kreistagsliste, general-anzeiger-bonn.de vom 7. November 2013
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. September 2013
  3. Quelle: Auszeichnung Sport-Obelisk, Pressemitteilung der rheinland-pfälzischen Landesregierung vom 5. November 2015