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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Egino Günter Weinert

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Der Bildhauer, Maler, Gold- und Silberschmied Egino Günter Weinert (* 3. März 1920 in Berlin-Schöneberg als Franz Stanislaus Günter Przybilski; † 4. September 2012 in Königsdorf (Frechen)) schuf in seiner Werkstatt in Köln zahlreiche Gegenstände zeitgenössischer sakraler Kunst. Einige davon schmücken die Katholische Pfarrkirche "St. Sebastianus" Bad Bodendorf. Weitere Werke aus seiner Werkstatt befinden sich beispielsweise in der St. Sebastianus-Kapelle Bad Bodendorf, in Kirchen in Bad Breisig und Bonn sowie in den Kapellen des Krankenhauses „Maria Hilf“ Bad Neuenahr, des Krankenhauses „Maria Stern“ Remagen und in der St.-Josef-Kapelle in der Brohltal-Klinik Burgbrohl. Der in Nierendorf lebende Metallbildhauer Friedhelm Pankowski absolvierte bei Weinert eine Gold- und Silberschmiedelehre.


Egino Weinert in seinem Atelier in Köln
Ausstattungsdetail aus der St.-Josef-Kapelle in der Brohltal-Klinik Burgbrohl mit Gestaltungsmerkmalen, die für Weinert typisch sind

Vita

Nach einer kaufmännischen Ausbildung begann Weinert als 16-Jähriger in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach am Main, etwa 20 Kilometer östlich von Würzburg, eine Lehre als Restaurator und Kirchenmaler und ab 1937 als Bildhauer. 1941 bestand er die Gesellenprüfung als Gold- und Silberschmied mit Auszeichnung. Danach wurde er zum Kriegsdienst in der Marine eingezogen. Während eines Urlaubs im Jahr 1943 legte er die Meisterprüfung ab. 1945 verlor er durch einen Stromunfall, der wahrscheinlich von einem Dritten absichtlich herbeigeführt worden war, die rechte Hand, arbeitete aber trotzdem im erlernten Beruf weiter. 1985 wurde Weinert mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Weinert war zweimal verheiratet. Seine erste Frau starb 1985; aus der Ehe mit ihr hatte er eine Tochter und drei Söhne.

Video

Weblinks