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Friedrich Wilhelm Beinhauer

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Friedrich Wilhelm Beinhauer war von 1851 bis 1879 Bürgermeister in Remagen. Hermann-Josef Fuchs schrieb im Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2004:

Am 29. Dezember 1851 wurde Friedrich Wilhelm Beinhauer als Bürgermeister in sein Amt eingeführt. Beinhauer war bis zum Jahre 1879, also 28 Jahre, in Remagen Bürgermeister. In seiner Amtszeit wurde 1853 der Friedhof im Distrikt „Auf Buschmaar" der israelitischen Gemeinde unentgeltlich überlassen. 1855 wurde der Scheitskopf zur Basaltgewinnung verpachtet, im Jahre 1856 richtete Beinhauer in Remagen dienstags den Wochenmarkt ein. In seine Amtszeit fiel auch der Bau der Rheinischen Eisenbahn und die Einführung der Petroleum-Straßenbeleuchtung, was ein besonderes Ereignis für Remagen war. 1860 wurde die Kirchstraße gepflastert und eine Kanalisation vom Marktbrunnen zum Rhein verlegt. 1861 wurde der Marienbrunnen auf dem Markplatz errichtet und im Jahre 1865 das Anna-Kloster erbaut. 1870/1 erfolgte der Bau der evangelischen Kirche, und 1873 wurde die ehemalige Schule in der Marktstraße gebaut.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Hermann-Josef Fuchs: Als der Bürgermeister in Remagen die Petroleumlaternen einführte. Herbert Georgi ist der 20. Bürgermeister seit 1850, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2004