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Haus des Kindes Stockert (Ahrweiler)

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Ahrweiler - Heinz Grates (93).jpg

Die Inhaber Marion und Henrik Geschier feiern im April 2013 das 100-jährige Bestehen des Hauses des Kindes Stockert in Ahrweiler. „Was vor 100 Jahren in Opas Betrieb in der Oberhutstraße in Ahrweiler begann, ist heute ein überregional bekannter Baby- und Kinderausstatter mit Kunden von Russland bis Spanien“, hieß es bei einer kleinen Feierstunde.


Anschrift

Niederhutstraße 73

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Ahrweiler)

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Kontakt

Inhaber

Marion und Henrik Geschier

Zum Gebäude

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen dreigeschossigen barocken Putzbau. An der Südseite in die Niederhutstraße schauend eine Barockkartusche „1766“ als Schlussstein mit den ineinander verschlungenen Initialen FF für den Baumeister Franz Feldmüller aus Wien, der dieses Haus baute und bewohnte. An der linken Eckseite ein Haustein der Trinität (sogenannter Gnadenstuhl mit Gottvater, Sohn und Heiligem Geist). An der vorspringenden Westseite zwei Turnierhelme mit Armen, die Stäbe tragen und damit die Jahreszahl 1744 bilden; die Zahl 44 wird zudem von den Initialen FF gebildet. Der Arkadeneingang mit Ladeneinbau wurde 1950 von der Firma Münster, dem damaligen Besitzer, eingerichtet; davor reichte das Erdgeschoss in voller Breite bis an die Niederhutstraße. Mit der Westfront des Hauses endet die Niederhutstraße, der Marktplatz beginnt.[1]

Chronik

Aus dem einstigen Schlossereibetrieb mit Fahrradeinzelhandel entstand im Jahr 1951 zunächst ein Fachgeschäft für Nähmaschinen und Fahrräder, das 1953 um ein Spielwaren-Sortiment erweitert wurde. Kinderkleidung kam ab 1966 hinzu, und 1982 zog das Geschäft in die Niederhutstraße 73 um, wo unter anderem Kinderkonfektion, Umstandsmode und Kommunionkleidung sowie Kinderwagen und Babymöbel angeboten werden. Henrik Geschier übernahm das Geschäft im Jahr 1998 von seinen Eltern Gisela und Michael Geschier und öffnete Schritt für Schritt die Türen zum Internetversand. "Stets wichtig waren den Inhabern der Auftritt und der Service als Fachgeschäft sowie der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung", berichtete general-anzeiger-bonn.de am 8. April 2013.[2]

Der Baby-Online-Shop von Stockert sei "einer der zehn stärksten Anbieter dieser Art deutschlandweit", berichtete die Rhein-Zeitung am 26. Oktober 2013. Zu dem Online-Shop hieß es in dem Beitrag weiter:

Mit diesem Schaufenster zur Welt kann das Familienunternehmen auf virtuellem Weg mit Tiefstpreisgarantie und einer riesigen Auswahl punkten, gleichzeitig aber auch die Seriosität des dahinter stehenden Fachgeschäfts mit persönlichem Kontakt und individueller Beratung in die Waagschale werfen. ... Das ist eine besondere Art der Kundenbindung, die auch auf verändertes Kaufverhalten reagiert.[3]

Henrik Geschier, der am „Masterplan Einzelhandel“ der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mitarbeite, wisse aber auch, dass "der zweigleisige Weg, den er gewählt hat, ständige Herausforderung bedeutet: reagieren auf Bewertungsportale, permanentes Update und ständige virtuelle Präsenz mit immer neuen Ideen und Aktionen für eine stark umworbene Zielgruppe."

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Heinz Schönewald bei einem Schulungsrundgang mit der Ahrtal-Gästeführer e.V. zum Thema „Inschriften, Hausmarken und Wappensteine in der Ahrweiler Altstadt“ am 11. August 2016, gemäß Protokoll von Helfried Kellerhoff vom 15. August 2016
  2. Quelle: Haus des Kindes in Ahrweiler feiert 100. Geburtstag: "Multi-Channel" ist ihr Erfolgsrezept, general-anzeiger-bonn.de vom 8. April 2013
  3. Quelle: Beate Au: Haus des Kindes gibt es schon seit 100 Jahren - Marion und Henrik Geschier führen das Traditionshaus in dritter Generation, in: Rhein-Zeitung vom 26. Oktober 2013