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Hellenbach-Brunnenstube Westum

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Die unterirdische Brunnenstube des Hellenbachs an der Brunnenstraße in Westum hat eine Grundfläche von etwa vier mal neun Metern.


Standort

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Chronik

Nach der 1175-Jahrfeier von Westum im Jahr 2011 kam der Gedanke auf, die Brunnenstube des Hellenbachs (Quelle in der Brunnenstraße) wieder ansehnlich herzurichten und das Areal als Erholungsoase zu gestalten. Auf dem städtischen Grundstück befindet sich eine Quelle, die den Brunnen an der Ecke Bachstraße/Angerstraße durch eine unterirdische Leitung mit frischem Quellwasser versorgt. Die Umgebung der Quelle war Jahrzehnte lang ohne Pflege sich selbst überlassen worden, so dass Baumbewuchs, Unrat und dergleichen den Ort zu einem Schandfleck hatten werden lassen. Ortsvorsteher Bernd Kriechel sprach hierzu den Verein Hellenbacher Jonge 1982 e.V. Westum an. Zu Beginn veranlasste der Ortsvorsteher, dass die verwilderten hohen Tannenbäume entfernt und Sträucher zurückgeschnitten werden. Aus Sicherheitsgründen wurde die marode Tür zum Quellengewölbe erneuert. Nachdem sich die Hellenbacher Jonge dazu entschlossen hatten, die Restaurierung vorzunehmen, wurden bei der Stadt Sinzig und beim Kreis Ahrweiler Zuschüsse beantragt. Nachdem die Mittel bewilligt waren, wurde im April 2014 mit den Arbeiten begonnen. Zunächst wurden das Grundstück aufgeräumt, die Grenzbefestigung erneuert und das Gewölbe in Teilen freigelegt. Im hinteren Teil wurde die Erde durch Bruchsteinmauern optisch aufgewertet und mit Bepflanzung versehen.[1]

Nach mehr als zwei Jahren und 1000 Stunden Arbeit wurde die Brunnenstube im September 2016 frisch restauriert wieder eingeweiht. Friedhelm Münch, Beigeordneter des Kreises, lobte die Brunnenstube als Ort, an dem man sich klar machen sollte, wie selbstverständlich Wasser für uns heute geworden ist. Über die Fertigstellung freute sich besonders Bernd Kriechel, Beigeordneter der Stadt Sinzig. Als ehemaliger Ortsvorsteher von Westum hatte er die Hellenbacher Jonge Anfang 2014 damit beauftragt, das ziemlich verwahrloste Areal neu zu gestalten. „Heute ist bundesweit der Tag des offenen Denkmals, und ich bin begeistert, dass mit der Wiederherstellung der historischen Brunnenstube auch in Westum ein zumindest inoffizielles Denkmal geschaffen wurde, das für unseren Ort bedeutend ist und viele denkwürdige Erinnerungen an längst vergangene Tage wachhält“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Kistner. Er erinnerte daran, dass die Arbeiten häufig wegen Kosten, schlechten Wetters oder Krankheit unterbrochen werden mussten. Pfarrer Franz Werner segnete die Brunnenstube ein. Und Westums Dorfchronist Heinz Schmalz ließ die Geschichte der Brunnenstube lebendig werden. Ignaz Gemein übergab eine Chronik der Arbeiten. Die Sanierung der Brunnenstube kostete insgesamt rund 12.000 Euro. Neben Haushaltsmitteln der Stadt und Fördermitteln des Kreises flossen private Zuwendungen und Spenden.[2]

Weblink

Wikipedia: Brunnenstube

Fußnoten