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Kreissparkasse Ahrweiler

Ingo Binnewerg

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Der Diplom-Agraringenieur Ingo Binnewerg (* 27. April 1951 in Sachsen), Entwicklungshelfer und Berater für tropische Landwirtschaft, war bis September 2017, ingesamt zehn Jahre lang Mitglied bzw. Vorsitzender der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Sinzig.[1] Als Berater für tropische Landwirtschaft sowie für Unternehmerausbildung arbeitet er im Auftrag der Welthungerhilfe, des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) sowie der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zu seinen Tätigkeitsfeldern gehören Bauernunternehmer-Schulungen, das Entwickeln und Verbessern von Beratungskonzepten, Landnutzungssystemen und Wertschöpfungsketten sowie die Analyse staatlicher und privater Organisationen. Seine beruflichen Einsätze führten ihn von A wie Algerien bis nach Z wie Zimbabwe. Darüber hinaus wertet Binnewerg im Auftrag der Welthungerhilfe Projekte aus.


Ingo Binnewerg (Mitte) nach seiner Wahl zum Sprecher des grünen Ortsverbands Sinzig am 17. September 2014 mit Co-Sprecher Robert Kolle (links) und Geschäftsführer Harm Sönksen.
Ingo Binnewerg (rechts)

Kontakt

E-Mail consultbinnewerg.de contact@ consultbinnewerg.de[2]

Vita

Ingo Binnewerg ist verheiratet und hat ein Kind. Früher war er Mess- und Regelmechaniker, heute arbeitet er als selbständiger Diplom-Agraringenieur. Seit ca. 1984 ist er in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, vor allem in Afrika. 2001 wurde er Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen; vorher engagierte er sich in Bürgerinitiativen. Seine Spezialgebiete sind internationale Zusammenarbeit, Bauen und Wohnen sowie Energie.[3]

In einem Bericht von Judith Schumacher in der Rhein-Zeitung vom 12. Januar 2011 heißt es:

Vordringliches Ziel ist für ihn die Persönlichkeitsförderung des Einzelnen – das Herausfinden von Stärken und Schwächen. Egal ob innerhalb genossenschaftlicher Strukturen oder kleiner Unternehmen. „Ich unterstütze die Leute und lasse sie selbst herausfinden, was möglich ist und was sie tun können“, beschreibt er seine Arbeitsweise.

Binnewerg wuchs auf einem kleinen Bauernhof in Kleinopitz bei Dresden auf. Im Jahr 1961, kurz vor dem Mauerbau, floh er mit seinen Eltern in den Westen. Seine Beziehung zu Afrika begann mit einem einjährigen Aufenthalt vor seinem Studium. Damals bereiste er mit einem Freund in einem alten VW-Bus den Kontinent. "Seinem ersten Einsatz mit dem DED in Ghana folgten über vier Jahre Togo und dann weitere drei Jahre im Senegal mit seiner Frau Antoinette und seiner Tochter Lena", berichtet RZ-Reporterin Schumacher. Algerien, Benin, Gambia, Guinea, Indonesien, Madagaskar, Kamerun, Lesotho, Marokko, Mauretanien, Tanzania und Zaire seien weitere Stationen gewesen. Seit etwa 1997 ist Binnewerg freiberuflich tätig. „Wir wollten nicht länger ständig umziehen, sondern ein beständiges Zuhause und einen festen Freundeskreis pflegen“, verriet Binnewerg der RZ-Reporterin. In Kleinoptiz habe er den von der DDR enteigneten Bauernhof seiner Eltern zurückbekommen. Den renoviere er in seiner freien Zeit gemeinsam mit seinen Geschwistern.

Binnewerg ist Mitgründer der Bürgerinitiative "Wir für Sinzig – Sinzig für alle".[4]

Nominierungen

Bei einer Wahlversammlung des Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverbandes Sinzig im Januar 2014 im Haus der offenen Tür wurde Binnewerg auf den 1 Platz der insgesamt 28 Positionen aufweisenden Kandidatenliste für den Stadtrat Sinzig 2014 gewählt.

Mandat

Binnewerg wurde für die Wahlperiode von 2009 bis 2014 in den Rechtsausschuss des Kreises Ahrweiler entsandt.

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 30. Oktober 2017
  2. Quelle: Jan Lindner: Initiative will Sinzig weiterentwickeln - 110 Besucher bei erstem Treffen – Mitmacher für schönere Kernstadt gesucht – Ärgernis Leerstände, in: Rhein-Zeitung vom 23. Januar 2014
  3. Quelle: Homepage von Bündnis 90/Die Grünen - Kreisverband Ahrweiler am 3. März 2009
  4. Quelle: Jan Lindner: Initiative will Sinzig weiterentwickeln - 110 Besucher bei erstem Treffen – Mitmacher für schönere Kernstadt gesucht – Ärgernis Leerstände, in: Rhein-Zeitung vom 23. Januar 2014