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Jörg Meyrer

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Pfarrer Jörg Meyrer bei der Fronleichnamsprozession 2015
Pfarrer Jörg Meyrer (r.) und Ute Herhold (links) verteilten am Valentinstag „Liebesbrief von Gott“ – u.a. an Horst Scheufen (2.v.l.) und Stefan Groß (2.v.r.)

Jörg Meyrer (* 30. September 1962 in Völklingen) ist seit August 2002 Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und der Katholischen Pfarrgemeinde „St. Barbara“ Ramersbach. Seit Januar 2003 ist er außerdem Dechant des Dekanats Ahr-Eifel.


Kontakt

Vita

Meyrer wurde am 30. September 1962 in Völklingen geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Freiburg erhielt er am 9. Juli 1988 in Trier die Priesterweihe.

Seine Kaplanszeit verbrachte Meyrer in Bitburg Liebfrauen sowie Fließem Kreuzerhöhung und St. Sebastian; Vikar war er in Saarlouis-Fraulautern Dreifaltigkeit und Saarlouis-Fraulautern St. Josef. 1994 wurde Meyrer Pfarrer in Langenlonsheim St. Johannes der Täufer, Bretzenheim Maria Geburt und Rümmelsheim St. Laurentius. Das Amt des Definitors des Dekanats Bad Kreuznach erhielt er 1998 (1999 als Dechant). 2002 wurde Meyrer Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Barbara" Ramersbach, die 2011 Teil der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden. Diese leitet Meyrer zusammen mit Pfarrer Peter Dörrenbächer. Im Januar 2003 wurde Meyrer von Bischof Dr. Reinhard Marx zum Dechanten des Dekanats Ahrweiler ernannt, 2004 wurde er Dechant des neuen Dekanats Adenau-Altenahr-Ahrweiler, das wenige Wochen später in Dekanat Ahr-Eifel umbenannt wurde. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann bestätigte Meyrer zum 1. Mai 2012 für die Dauer von weiteren sieben Jahren im Amt des Dechanten des Dekanats Ahr-Eifel.[1]

Beim Neujahrsempfang der Katholischen Pfarrgemeinde „St. Laurentius“ Anfang 2013 in der Zehntscheuer Ahrweiler kündigte Meyrer an, dass er nach dem Pfarrfest der katholischen Pfarrgemeinde „St. Laurentius“ Ahrweiler im August 2013 für drei Monate abwesend sein werde. Er plane, von der französischen Grenze aus allein den rund 800 Kilometer langen Pilgerweg nach Santiago de Compostella zum Grab des heiligen Jakob zu gehen.[2] Diese Auszeit wolle er zur Besinnung und Selbstfindung nutzen, sagte Meyrer in einem Interview mit dem General-Anzeiger. Lediglich die letzten 200 Kilometer werde er von Willi Busch aus Ahrweiler begleitet. Es gehe ihm auch darum, „Kraft zu tanken und zu schauen, was ich bei größer werdender Verantwortung und immer weniger Kräften – auch meinen eigenen – tun kann.“ Außerdem wolle er „neue Ideen sammeln.“ Nach der Pilgerreise wolle er nach Wien fliegen, „um dort neue Formen von Kirche-Sein kennenzulernen.“ Er habe „Kontakt zu Ordensgemeinschaften, Pfarreien und zur Bistumsleitung aufgenommen und will interessante Menschen treffen und neugierige Fragen stellen.“ In der Kirche von morgen werde es kleine Glaubensgemeinschaften geben und die Kirche werde sich den Armen zuwenden.[3]

Anlässlich seines silbernen Priesterjubiläums schenkte der Pfarrgemeinderat von St. Laurentius seinem Pfarrer Jörg Meyrer eine von der Ahrweiler Künstlerin Monika Kortmann entworfene Stola. Irmgard Friedrich überreichte sie dem Pfarrer vor der Festmesse zu seinem Jubiläum.[4]

Im Mai 2018 reist Dechant Meyrer in einer Gruppe von 40 deutschsprachigen Sportlern nach Tansania. Dort möchte er sich am Sportevent „Muskathlon“ beteiligen, einer Benefiz-Veranstaltung des christlichen Hilfswerks „Compassion International“, und einen Halbmarathon laufen.

Hinter diesem Wettkampf steht die internationale, in den Niederlanden gegründete christliche Männerbewegung „Der vierte Musketier“. Ziel der Veranstaltung ist es, körperliche Erfahrung mit geistlichen Inhalten zu verknüpfen – durch sogenannte Charakterwochenenden und den Muskathlon. Letzterer ist eine Ausdauer-Herausforderung an entlegenen Orten. Thomas Weber erläuterte im General-Anzeiger:

Dort werden Läufe über verschiedene Streckenlängen, ein Wanderevent und eine Mountainbike-Fahrt angeboten. Alle Teilnehmer verpflichten sich zunächst aber, im Vorfeld eine bedeutende Summe an Spenden für den weltweiten Kampf gegen Ungerechtigkeit zu sammeln. Diese Spenden gehen zugunsten der Arbeit dreier ganz verschiedener Organisationen: Compassion, Open Doors und A21. Sie setzen sich dafür ein, Kinder aus der Armut herauszuholen, Frauen und Mädchen aus Sexsklaverei zu befreien und diejenigen zu unterstützen, die für ihren Glauben verfolgt werden.[5]

Ein Vierteljahr lang hatte sich Dechant Meyrer auf die Teilnahme an diesem Lauf vorbereitet. Gabi Geller, Reporterin der Rhein-Zeitung, berichtete vor Meyrers Abflug vom Flughafen Frankfurt:

Wer noch alte Filmklischees von wohlbeleibten gemütlichen Kleinstadtpfarrern im Kopf hat, der wird wohl zweimal hinschauen, wenn ihm der ehrwürdige Herr Dechant über den Weg läuft. Der ist rank und schlank und joggt gerne mal ein Stündchen durch die Landschaft um Ahrweiler. ... Der Sport gehört schon seit langer Zeit zu seinem Alltag. Sein Trainingsplan für das Afrika-Abenteuer sieht zweimal wöchentlich Joggen vor, und einmal in der Woche besucht er noch ein Fitnessstudio.[6]

Mitgliedschaft

St. Sebastianus Bürgerschützengesellschaft Ahrweiler e.V.

Veröffentlichungen

Jörg Meyrer: An die Hand nehmen – Weihnacht in Bad Neuenahr-Ahrweiler, general-anzeiger-bonn.de vom 24. Dezember 2018

Mediografie

Weblink

facebook.com: Jörg Meyrer

Fußnoten

  1. Quelle: Wiederernennung in Ahr-Eifel - Pfarrer Jörg Meyrer als Dechant bestätigt, bistum-trier.de vom 18. Mai 2012
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 8. Januar 2013
  3. Quelle: Allein zum heiligen Jakob - Ahr-Eifel-Dechant Jörg Meyrer über die Pläne für seine dreimonatige Auszeit, in: General-Anzeiger vom 3./4. August 2013
  4. Quelle: Günther Schmitt: Jörg Meyrer: Eine Stola zum Jubiläum, general-anzeiger-bonn.de vom 11. August 2013
  5. Quelle: Thomas Weber: Sport- und Benefizreise nach Afrika – Dechant Meyrer läuft als „Musketier“ beim Muskathlon in Tansania, general-anzeiger-bonn.de vom 13. Mai 2018
  6. Quelle: Gabi Geller: Hochwürden im Training: Dechant Meyrer macht sich fit für Afrika, rhein-zeitung.de vom 7. Mai 2018