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Reifen Radermacher GmbH Kempenich

Aus AW-Wiki
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Die Reifen Radermacher GmbH in Kempenich wurde als Ein-Mann-Betrieb in in einer Weiberner Garage gegründet und entwickelte sich zum Familienunternehmen. 1968 gegründet, ist er seit 1973 in Kempenich ansässig; seit 2004 wird es in zweiter Generation von Jörg Radermacher geführt wird. In einem Unternehmensporträt in der Rhein-Zeitung vom November 2014 hieß es zum Leistungsumfang des Unternehmens: "Heute ist das Unternehmen in der Lage, seine Kunden in allen Fragen rund um das Thema Rad und Reifen perfekt zu begleiten. Zum Leistungskatalog zählen Beratung und Verkauf von Reifen und Felgen, Reifenmontage aller Art und elektronisches Auswuchten." Immer stärker gefragt sei das Einlagern von Reifen. Die Reifen Radermacher GmbH ist an der Truck Force beteiligt, einem europaweiten Netzwerk für das Management von Lkw-Reifen. Zum Betreuungsbereich zählen die Autobahn 61 zwischen Köln und Rheinböllen, die Autobahn 48 zwischen Dernbach und Wittlich sowie die Autobahn 3 zwischen Limburg und Ägidienberg. Außerdem betreut die Reifen Radermacher GmbH die Bereifung von Fahrzeugen für den Tunnelbau.[1]


Anschrift

Wolffstraße 5 (Gewerbegebiet Kempenich/Spessart)

56746 Kempenich

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Kontakt

Geschäftsführer

Michael Radermacher und Jörg Radermacher

Chronik

Firmengründer Michael Radermacher sollte eigentlich das Hotel-Restaurant "Eifelstube" in Weibern übernehmen. Der aber interessierte sich mehr für Autos - insbesondere nachdem er während seines Wehrdienstes mit Kraftfahrzeugen zu tun hatte. Deshalb hob er in der Garage eine Grube aus und schraubte an Kfz herum. Nachdem er von einem Lkw-Fahrer nach Ersatzreifen für einen Lastwagen gefragt worden war, spezialisierte er sich auf Reifen.

Bald nach der Gründung im Jahr 1968 reichte der Platz an der Bahnhofstraße nicht mehr aus. 1970 heiratete Michael Radermacher. Ehefrau Ursula übernahm die Buchführung, packte aber auch beim Reifenwechsel mit an. Bald schmiedeten die Beiden Baupläne. Für einen Wechsel nach Kempenich entschied sich das Paar, weil der Quadratmeterpreis dort bei einer Mark lag. Gegen Weibern sprach auch, dass die Auflagen wegen des Wasserschutzes sehr hoch waren.

Nach der Boge AG und dem Tiefbauunternehmen Groß war Reifen Radermacher im Jahr 1973 der dritte Betrieb, der sich im Gewerbegebiet Kempenich/Spessart ansiedelte. In einem Unternehmensporträt in der Rhein-Zeitung hieß es:

Anfangs vollzogen sich Berufs- und Familienleben noch unter demselben Dach. Ein Ausbau erfolgte Zug um Zug: Zuerst wurde ein Wohnhaus errichtet, dann wurden die Hallenkapazitäten den Wachstumsraten angepasst.

Nachdem 1974 der erste Mitarbeiter eingestellt worden war, wuchs die Belegschaft ständig weiter. Achim Weiskopp aus Weibern und Peter Müller aus Langenfeld gehören - Stand November 2014 - bereits seit mehr als 30 Jahren zum Team; Anke Kaul arbeitet seit ihrer Lehre 25 Jahre zuvor im Büro.

Außer 6000 Neureifen werden in einer eigenen Halle - Stand November 2014 - 650 von Reifen von Kunden aufbewahrt. Reifen Radermacher hält 1500 bis 3000 Reifen für Lkw und Industriefahrzeuge vor. Zu den Kunden des Unternehmens zählen etliche Speditionen.

Mediografie

Reifen Radermacher: Power auf Dauer, general-anzeiger-bonn.de vom 18. März 2016

Weblink

http://www.reifen-radermacher.de

Fußnoten

  1. Quelle: Hans-Josef Schneider: Reifen zur Leidenschaft gemacht - Vom Einmannbetrieb in einer Garage in Weibern bis zum Familienunternehmen im Kempenicher Gewerbegebiet, in: Rhein-Zeitung vom 25. November 2014