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Rheinpromenade Remagen

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Das Remagener Rheinufer mit Erpeler Ley vermutlich zwischen 1880 und 1900.
Büste von Otto Caracciola vor seinem ehemaligen Hotel.
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Die unansehnlich und unzeitgemäß gewordene Rheinpromenade Remagen wurde ab Sommer 2008 generalüberholt und von Grund auf neu gestaltet. Fünf Meter breit ist der Uferstreifen; Fußgänger können dort mit Blick auf Siebengebirge und Erpeler Ley flanieren. Die Breite des Fahrstreifens wurde auf 4,5 Meter verringert und in die Mitte der Straße verlegt. Dadurch erhielt die Promenade den Charakter einer Fußgängerzone. Zentrum ist der "Rhein-Balkon" gegenüber der Einmündung der Ackermannsgasse. Dieser Platz hat einen Gesamtdurchmesser von 60 Metern. Das alte KD-Häuschen wurde durch eine mobile Metallkonstruktion am Rande des Platzes ersetzt. Entlang der Häuserzeile entstand ein acht Meter breiter Fußweg, der für die Außengastronomie zur Verfügung steht.


Lage

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Sonstiges

Der aus Remagen stammende Rennfahrer Rudolf Caracciola unternahm auf der Promenade im Mercedes seines Großvaters seine ersten Fahrversuche. Bis in die frühen 1970er-Jahre war die Promenade eine Lebensader der Stadt. Dann aber verkam die Promenade mehr und mehr. Nach der Remagener Innenstadtsanierung in den 1980er-Jahren gehörte sie viele Jahre lang zu den Sorgenkindern der Stadt. In den gastronomischen Betrieben am Rheinufer wechselten insbesondere nach den Rhein-Hochwassern in den 1990er Jahren häufig die Pächter und es gab längerfristige Leerstände. Die Straßenoberfläche hatte sich zu einem Flickenteppich aus Pflaster und Asphalt entwickelt und Putz und Farbe fielen von den Fassaden.

Nach langen Diskussionen in den politischen Gremien der Stadt fiel 2008 der Startschuss für die Neugestaltung des nördlichen Teils der Promenade zwischen Deichweg und Postgasse. 1,45 Millionen Euro investierte die Stadt Remagen in den Jahren 2008 und 2009 in Ausbau und Neugestaltung der Promenade. Im Juni 2009 wurde die neugestaltete Promenade eröffnet.

Die Zahl der Leerstände ging daraufhin deutlich zurück. Die Gastronomen seien mit den Umsätzen, die sie an der Rheinpromenade erzielen, grundsätzlich zufrieden, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ) am 19. Oktober 2012. Und sie investierten in neue Bestuhlungen und dekorative Pflanzkübel. Kritisiert wurde bei einer RZ-Umfrage u.a., dass der Caracciola-Platz kaum für Veranstaltungen genutzt werde.

Weitere Bilder

Hochwasser

Siehe auch

Mediografie