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Kreissparkasse Ahrweiler

Adenbachtor Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Das Adenbachtor von außen.
Das Adenbachtor von innen mit dem 2013 geschaffenen Marienplatz
So sah das Adenbachtor mehr als 250 Jahre lang aus, vom Stadtbrand im Jahr 1689 bis zum Wiederaufbau 1974.
Standbild von St. Maria, der Schutzheiligen der Adenbachhut, auf der Innen- bzw. Südseite des Tores.
Bronzene Infotafel am Tor.

Das Adenbachtor (auch „Winzertor“ oder „Marientor“ genannt) ist das nördliche und mit 15 Metern Gesamthöhe zugleich das kleinste der vier Stadttore von Ahrweiler. Seinen Namen verdankt es dem Adenbach, der in Höhe des Tores in den ehemaligen Wassergraben der Stadtbefestigung von Ahrweiler mündet. Der zur Stadt hin offene ehemalige Wach- und Wehrturm wurde auf quadratischem Grundriss aus relativ weichem Sandstein gemauert. Für den spitzbogigen Tordurchgang ist Trachyt vom nahen Drachenfels verwendet worden, also ein wesentlich härteres Gestein vulkanischen Ursprungs. In einer Nische auf der Innenseite des Tores steht eine Skulptur der Gottesmutter Maria, der Schutzpatronin des Adenbachtores und der gesamten Adenbachhut. Unter dem Bogenscheitel befindet sich eine Wulst. In der Bogenlaibung kann man noch die Schlitze der ehemaligen Fallgitter erkennen.[1]


Standort

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Chronik

Das Tor stammt, wie die gesamte Stadtbefestigung von Ahrweiler, aus dem 13. Jahrhundert. Erstmals erwähnt wird das Tor in einer Rechnung des Reichsklosters Prüm von 1487. Die Torflügel samt Andreaskreuz und Schlusspförtchen sind jüngeren Datums, nämlich aus dem 16./17. Jahrhundert.

Beim großen Stadtbrand von Ahrweiler am 1. Mai 1689 wurde der Oberbau des Tores zerstört. Die Ruine wurde lediglich bis zur Höhe der Stadtmauer aufgemauert, bevor sie im Jahr 1974, fast 250 Jahre später, nach historischer Vorlage wieder aufgebaut worden ist.

Im Jahr 2013 wurde östlich der Tor-Innenseite der Marienplatz Ahrweiler geschaffen.

Weitere Bilder

Siehe auch

Weblink

kuladig.de: Adenbachtor

Fußnoten

  1. Quellen: Hans-Georg Klein: Ahrweiler, Jünkerath: Eifel-Verlag, 2. aktualisierte und überarbeitete Ausgabe 2016, 64 Seiten, ISBN 978-3-943123-20-3, S. 34, u.a.