Förderkreis Burgruine Are e.V.

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16 Jahre lang war der Förderkreis Burgruine Are e.V. Veranstalter des Altenahrer Burgenfests auf der Ruine der Burg Are. Im Jahr 2015 übernahmen der Verkehrsverein Weinort Altenahr e.V. und andere Ortsvereine diese Aufgabe. Der Förderkreis beschloss, sich auf den Erhalt der Burgruine Are zu konzentrieren.[1]


Mitglieder

Juli 2008: 110

Mai 2013: 120

Gründung und Entwicklung

Achim Haag war vier Jahre lang Vorsitzender des Förderkreises, Peter Eschweiler war Geschäftsführer.

Georg Knieps, von 1987 bis 2004 Ortsbürgermeister in Altenahr und Finanzbeamter mit Faible für Heimatgeschichte, übernahm im Jahr 1999 den Vorsitz im Förderverein.

Bei der Mitgliederversammlung im Mai 2013 wurden Georg Knieps (Altenahr) und sein Stellvertreter Alfred Conrady einstimmig für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Ein Nachfolger für die nach zehn Jahren ausscheidende Geschäftsführerin Barbara Knieps fand sich nicht. Schatzmeisterin blieb Christina Krupp. Neu in den Kreis der Beisitzer kam Peter Jeandrée, wiedergewählt wurden Guido Görtz, Peter Herrig, Philippe Mathar und Hildegard Zimmermann-Knieps. Der Vorsitzende machte deutlich, dass das Burgenfest Geschichte sein könnte, weil es an Geld für die Großveranstaltung fehlt. Knieps sagte, der Förderkreis verwende Mitgliedsbeiträge lediglich für Verbesserungen auf dem Burgplateau, nicht aber für das Fest. Dafür wären Spenden erforderlich, die sich der Verein aus dem Kreis der Nutznießer, also der Gastronomen, erhoffe. Was da bislang zusammenkommt, reiche aber bei weitem nicht. Deshalb müsse schon im Jahr 2013 auf Unterhaltungsmusik durch das Blasorchester verzichtet werden. Knieps kritisierte auch, dass nur wenige Gastronomen den „Burgenwein“, von dem ein Euro pro verkaufte Flasche in die Kasse des Förderkreises fließt, anböten. Es mangele an Solidarität mancher Gewerbetreibender gegenüber dem Förderkreis. Lobende Wort fand der Vorsitzende für Guido Görtz und seine Mitstreiter, die unermüdlich „hervorragende Arbeit geleistet“ hätten. Der Brunnen habe mittlerweile wieder eine Tiefe von 29 Metern erreicht, nur das Wasser hindere derzeit am weiteren Graben. Mauerwerk sei saniert, die Zisterne überarbeitet, Müll entsorgt und Gras gemäht worden. Zwei neue Hinweistafeln sollten demnächst öffentlich vorgestellt werden. Größtes Projekt sei derzeit die Sicherung der Unterburg (Gymnich-Portz).[2]

16 Jahre lang war der Förderkreis Veranstalter des Altenahrer Burgenfests. Im Jahr 2015 übernahmen der Verkehrsverein Weinort Altenahr e.V. und andere Ortsvereine diese Aufgabe. Der Förderkreis beschloss, sich auf den Erhalt der Burgruine Are zu konzentrieren. Grund für den Rückzug aus dem Burgenfest sie "die mittlerweile fehlende Bereitschaft einiger, sich dem bestehenden Festkonzept anzupassen", sagte Vereinschef Georg Knieps bei der Hauptversammlung im Mai 2015. Über 120 Mitglieder und einen Kassenbestand von 37.000 Euro verfügt der Verein zu dieser Zeit. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, die alten Burgscheinwerfer gegen neue energiesparende Technik auszutauschen, die Mauer-Sicherung fortzuführen sowie einen neuen Freischneider für das große Areal auf dem Burgplateau anzuschaffen. Mehr als 5000 Euro zahlte der Verein im Jahr 2014 für ein Gutachten über die Bausubstanz der Vorburg im Bereich der Gymnich-Porz. Der General-Anzeiger berichtete:

Laut Gutachten "bewegen sich weder Burg noch Berg", doch dürfe die Sanierung, für die die Gemeinde als Eigentümer zuständig sei, nicht aus den Augen gelassen werden. Dafür steht ein Betrag von 380.000 Euro in Rede.[3]

Das Ergebnis der Vorstandswahlen: Georg Knieps blieb Vorsitzender, Alfred Conrady Vize und Schatzmeisterin Christine Krupp-Hengsberg. Als Beisitzer fungierten Hildegard Zimmermann-Knieps, Peter Jeandrée, Guido Görtz, Peter Herrig und Philippe Mathar. Der Geschäftsführer-Posten blieb vakant.

Der zu dieser Zeit 69-jährige Georg Knieps wur­de bei einer Mit­glie­der­ver­samm­lung am 4. Dezember 2017 für zwei wei­te­re Jah­re im Amt des Vorsitzenden be­stä­tigt. Auch die üb­ri­gen Mit­glie­der des Vor­stan­des waren zum Wei­ter­ma­chen be­reit und wur­den ein­stim­mig wiederge­wählt. Ein Kan­di­dat für das Amt des Ge­schäfts­füh­rers wur­de abermals nicht ge­fun­den. So übernahm Knieps auch die­se Auf­ga­be wei­ter­hin kommissarisch. Stell­ver­tre­ter blieb Al­fred Con­ra­dy, Schatz­meis­te­rin Christ­ine Krupp-Hengs­berg. Zu Bei­sitz­ern wur­den ge­wählt: Hil­de­gard Zim­mer­mann-Knieps, Hans-Pe­ter Je­an­drée, Pe­ter Her­rig, Gui­do Görtz und Phi­lip­pe Mat­har. Kas­sen­prü­fer blieben Wer­ner Jos­ten und Bert­hold Car­nott. Zu Be­ginn der Sa­nie­rungs­ar­bei­ten im Jah­r 1997 seien die Reste der Burg ei­ne bau­fäl­li­ge Rui­ne gewesen, sagte Knieps. In Zu­sam­men­ar­beit mit vie­len Kräf­ten und Spen­dern sei danach ei­ne An­la­ge ge­schaf­fen worden, die sich se­hen las­sen könne. Dank der Ver­mark­tung der Bur­gen­wei­ne von der Win­zer­ge­nos­sen­schaft May­schoß-Al­te­nahr und dem Wein­gut Ser­mann-Kreuz­berg kön­ne der Ver­ein sei­nen fi­nanz­iel­len Ver­pflich­tun­gen nach­kom­men.[4]

Fußnoten