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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Feuerwehrgerätehaus Eckendorf

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Im Jahr 1968 war Baubeginn für das Feuerwehrgerätehaus Eckendorf. 1978 ist es zum Dorfgemeinschaftshaus erweitert worden.[1]


Seit Januar 2017 dient dieser Hof in der Ortsmitte als provisorische Unterkunft.
Das von der Unfallkasse stillgelegte ehemalige Feuerwehrgerätehaus (l.) neben dem Dorfgemeinschaftshaus Eckendorf (r.)
Feuerwehr Eckendorf - Heinz Grates (1).jpg

Standort

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Chronik

Das Gerätehaus am Dorfgemeinschaftshaus am Schmalen Weg in Eckendorf biete nicht genügend Platz für ein Feuerwehrauto, das aktuellen Standards entspricht, berichtete der General-Anzeiger am 15. Dezember 2016. Deshalb solle am Ortsausgang in Richtung Fritzdorf, schräg gegenüber dem Bolzplatz, aber auf der Feldwegseite gegenüber, ein neues Gerätehaus gebaut werden. Der Gemeinderat Grafschaft habe in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Planung für ein neues Feuerwehrgerätehaus sowie die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes und das Aufstellen eines Bebauungsplanes beschlossen. Dabei gebe es allerdings ein Planungshindernis: Nach Ansicht des Landesbetriebes Mobilität (LBM) müsse auf der Kreisstraße 37 eine Linksabbiegerspur gebaut werden. Die aber würde allein rund 300.000 Euro kosten. „Wir müssen also abwarten, ob der LBM im Verfahren tatsächlich eine Linksabbiegerspur fordert, oder ob man doch darauf verzichten kann“, so Bürgermeister Achim Juchem. Bleibe der LBM dabei, sei das Thema gestorben.[2]

Wenig später wurde das Gerätehaus mit der Garage für das Tragkraftspritzenfahrzeug von der Unfallkasse stillgelegt. In einem alten Stallkomplex in der Nähe der katholischen Pfarrkirche „St. Cosmas und Damian“ an der Scheidtstraße fand die Wehr im Januar 2017 eine provisorische neue Unterkunft. Die Rhein-Zeitung schilderte im Spätsommer 2017 die Situation in diesem Provisorium:

Hinter einer großen Stalltür steht ein Tragkraftspritzenfahrzeug, Baujahr 1993. Daneben hängen in Reih und Glied an der Wand die 22 Feuerwehrschutzanzüge der Löschgruppe. Ein seit Januar 2017 unzumutbares Provisorium. ... in den angemieteten Räumlichkeiten fehlen sanitäre Einrichtungen. Einen Aufenthaltsraum gibt es nicht. Es riecht nach Treibstoff, Auto und Gerätschaften. Der Raum ist beengt, der Stall viel zu winzig.[3]

Johannes Jung, Ortsvorsteher und stellvertretender Löschgruppenführer in Eckendorf, sagte bei einem Rundgang des Ortsbeirats im August 2017, eine Verbesserung der Bedingungen sei in Sicht. Denn es gebe Überlegungen, die Ausbildung der Jugendfeuerwehren und der aktiven Feuerwehrleute von der Grafschaft in einem zentralen Übungszentrums für alle Löschgruppen zusammen zu fassen. Ein möglicher Standort sei der bereits geplante Standort für ein neues Feuerwehrgerätehauses in Eckendorf. Die Gemeinde befinde sich bereits in einem Planfeststellungsverfahren für das geplante Gelände in unmittelbarer Nähe der Kreisstraße gegenüber des Eckendorfer Bolzplatzes. Neben dem Feuerwehrgerätehaus sei ein Übungsgelände angedacht. Dort sollen Übungsmöglichkeiten für Schaummittel, ein Übungshaus, Hindernisse, Gerätschaften für den Erwerb von Leistungsabzeichen, eine Sandgrube für Tief- und Verschüttungsunfälle sowie eine befahrbare Grube für das Einüben technischer Hilfeleistungen geschaffen werden.

Siehe auch

Freiwillige Feuerwehr Eckendorf

Fußnoten

  1. Quelle: Wikipedia: Eckendorf, Version vom 19. Oktober 2016
  2. Quelle: Volker Jost: Eckendorf erhält Gerätehaus: Ein neues Feuerwehrhaus, general-anzeiger-bonn.de vom 14. Dezember 2016
  3. Quelle: Horst Bach: Wehr braucht neue Bleibe – Dorfrundgang in Eckendorf führte zu provisorischem Gerätehaus, in: Rhein-Zeitung vom 1. September 2017