Wiederaufgesellschaft „Zukunft Mittelahr“

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Die Wiederaufgesellschaft „Zukunft Mittelahr“ (ZMAhr) hat sich den gemeinsamen Wiederaufbaus der drei Ortsgemeinden Dernau, Rech und Mayschoß nach dem Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 zur Aufgabe gemacht.


Chronik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat Dernau beschloss im Oktober 2021 die Gründung einer Gesellschaft „Zukunft Mittelahr“. Sie sollte den Autrag erhalten, den Ort nach dem Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 wieder aufzubauen - zusammen mit den Nachbarorten Rech und Mayschoß. Die Zusammenarbeit sollte sich unter anderem über die Bereich Tourismus, Weinbau, Sport, Verkehr, Kita und Senioren erstrecken. Bei der Gründung war beabsichtigt, im Gewerbegebiet Dernau ein Containerdorf für Handwerker aufzubauen. Der General-Anzeiger berichtete anlässlich der Gründung:

Zur Organisation des gemeinsamen Wiederaufbaus wollen die Gemeinden eine Arbeitsgemeinschaft des öffentlichen Rechts (AöR) als Wiederaufbau- und Zukunftsgesellschaft gründen. Damit wollen sie „den Wiederaufbau und die Entwicklung in den drei Ortsgemeinden“ aktiv koordinieren ... Die Gesellschaft ist gedacht als „zentraler Ansprechpartner für alle Verwaltungs- und politischen Strukturen und Gremien“. Die Initiatoren glauben auch, auf diese Weise in der Umsetzung von Projekten schnell und flexibel reagieren zu können ... Für den Fall, dass das Land die Gründung einer AöR nicht akzeptiere, solle eine GmbH gegründet werden.[1]

Wenn später eine übergeordnete Arbeitsgemeinschaft für die Verbandsgemeinde Altenahr gegründet werden sollte, die die Interessen der Mittelahr-Gemeinden in gleicher Weise berücksichtigt, könne die Gesellschaft der drei Gemeinden in diese einfließen.

Dem Verwaltungsrat der Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) wird die Ortsgemeinde Dernau außer Bürgermeister Alfred Sebastian noch von Gerd Wolter und Ingrid Näkel-Surges vertreten. Von Mayschosser Seite gehören dem Gremium Hartwig Baltes, Anneliese Baltes und Jörg Jeckstadt an. Die Gemeinde Rech wird von Dirk Stephan und Gerhard Schreier vertreten.

Bei der konstituierenden Sitzung im Januar 2022 in einem neu eingerichteten Bürocontainer in Rech, dem Sitz der Gesellschaft, wählten die Verwaltungsratmitglieder den Recher Bürgermeister Dominik Gieler zum ersten Vorsitzenden. Für die zu dieser Zeit noch unbesetzten Vorstandsämter der Wiederaufbaugesellschaft ist jeweils ein Vertreter aus den drei Orten vorgesehen. Für Dernau war allerdings bereits Martin Schell für den Vorstand bestellt, für Rech Benjamin Vrijdaghs und für Mayschoß Sebastian Sonntag.

In der ersten Sitzung wurde als vordringliches Ziel festgehalten, für den Winter 2022/2023 Heizmöglichkeiten und Nahwärmenetze zu schaffen. Der Vorsitzende Gieler sagte: „Wir versuchen intensiv, die Nahwärmenetze in unseren Orten zu etablieren. Wir sind der festen Überzeugung, dass sie einen echten Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die gesamte Region bedeuten.“ Außerdem sollen die Themen Tourismus sowie Jugend- und Freizeitflächen vorangebracht werden. Darüber hinaus wurde eine enge Verzahnung der WiederaufbaugesellAöR mit dem drei Gemeinden des „Saffenburger Ländchens“ ins Auge gefasst.[2]

Mediografie[Bearbeiten]

Fußnoten