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Nahverkehrsplan des Kreises Ahrweiler

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Der Nahverkehrsplan des Kreises Ahrweiler soll einen Rahmen zur Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) im Kreis Ahrweiler bilden. Außerdem nennt er Umsetzungsvorschläge. Oberste Ziele des Planes:[1]

  1. einen attraktiven ÖPNV auf der Basis eines nachfrageorientierten und finanzierbaren Verkehrsangebotes vorhalten und
  2. die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen über die Grundversorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu sichern. Dazu soll der ÖPNV erhalten und ausgebaut werden.


Chronik

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreis Ahrweiler soll weiter verbessert werden. Dazu beschloss der Kreistag Ahrweiler im Juni 2015 die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes, der zahlreiche neue Linien und neue Vertaktungen vorsieht. Mit der Fortschreibung sollen veränderten Bedürfnissen und neuen Entwicklungen Rechnung getragen werden. Zuletzt hatte der Kreistag zwölf Jahre zuvor einen derartigen Plan beschlossen. Ziel des Planes seien ein finanzierbarer ÖPNV und ein den Kundenwünschen entsprechendes Fahrtenangebot. In der neuen Planung wurde ein Hauptliniennetz vorgesehen. Der General-Anzeiger (GA) berichtete:

Wichtige Verbindungen zu zentralen Orten, Schulstandorten und Bahnhöfen sollen über viele Stunden des Tages und möglichst getaktet sichergestellt werden. Innerhalb des Hauptliniennetzes sind zwei regionale Linien vorgesehen, zusätzlich wurde ein flächendeckendes Ergänzungsliniennetz für den Landkreis Ahrweiler konzipiert. Jeder Ort mit mehr als 200 Einwohnern werde angefahren, erklärte Landrat Pföhler.[2]

Wesentliche Neuerungen seien Verknüpfungen an zentralen Punkten zwischen Bus und Bahn, aber auch zwischen den einzelnen Buslinine, berichtete der GA weiter. Soweit möglich, sollen die Linien zu festen Zeiten im Takt fahren. Erstmalig werde eine Vielzahl von Verknüpfungspunkten zwischen Schiene und Bus sowie zwischen Bus und Bus geschaffen. In zentralen Orten entlang der Bahnlinien würden die Busfahrpläne auf die Bahnanschlüsse abgestimmt. In Adenau, Ringen, Niederzissen, Kalenborn, Müsch, Schuld und anderen Orten seien künftig Umstiege zwischen Bussen möglich. Während der Sommermonate gebe es darüber hinaus ein regelmäßiges touristisches Angebot ins obere Brohltal und nach Maria Laach. Ferner gebe es eine neue regionale Linie von Bad Neuenahr-Ahrweiler über Ramersbach, Schalkenbach und Niederzissen nach Bad Breisig, die vom Land bezuschusst wird. Die Umsetzung des Plans könnte möglicherweise im Jahr 2017 erfolgen.

Siehe auch

Portal "Verkehr"

Fußnoten

  1. Quelle: „Die Grünen irren“ - Kreis: Nahverkehrsplan sorgt für attraktiven ÖPNV – Sinzig zentrale Umsteigeanlage, Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 28. März 2003
  2. Quelle: Victor Francke: Neuer Nahverkehrsplan: Kreistag beschließt mehr Busverbindungen, general-anzeiger-bonn.de vom 27. Juni 2015