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Ricomagus Mösche e.V. Remagen von 1982

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Die Ricomagus Mösche e.V. Remagen von 1982, 1982 gegründet, wurden im Jahr 2006 mit der Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler ausgezeichnet. Am Samstag, 6. Oktober 2012, gaben die Mösche in der Rheinhalle Remagen ihr Abschiedskonzert.


Plakat zum Abschiedskonzert.

Mitgliederzahl

November 2001: 100

Jürgen Gemein, Werner Schopp, Udo Diehl und Reinhard Maul (Gitarre), René Bertram (Keyboard) und Paul Herf (Schlagzeug)

Vorstand

Geschichte

1982 schlossen sich fünf rheinische Frohnaturen zusammen, um im Remagener Karneval neue Aspekte zu setzen. Damit folgten sie einem Aufruf älterer Karnevalisten, die Jugend müsse aktiver werden, damit der Remagener Karneval Bestand hat. Quetsch-Komödiant Max Schmickler war die erste Ober-Mösch. rhein-zeitung.de berichtete am 8. Oktober 2012:

Musik und Gesang, teils als Kopie bekannter Kölner-Karnevalslieder, teils als eigene Kompositionen, standen neben der Geselligkeit und der Teilnahme am närrischen Treiben der Heimatstadt im Mittelpunkt des Vereinsinteresses. Schnell etablierten sich die „Mösche“, wie sie in Remagen nur genannt werden, als fester Bestandteil der kulturellen Szene, und nicht wenige Kommunalpolitiker fürchteten die spitze Zunge, mit der die Spatzen so manchen lokalpolitischen Seitenhieb setzten. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kristallisierte sich eine feste Musikerformation heraus, die unter anderem im Jahr 1998 eine erste eigene CD veröffentlichte und auf den Bühnen der Region zu begeistern wusste. Durch die persönlichen Kontakte zu Hans Schild, dem medizinischen Leiter der Radiologie der Uni-Klinik Bonn, wurde 1997 die Idee geboren, die Erlöse aus der Bandtätigkeit einem guten Zweck zu stiften.

Im Laufe der Jahre gab es mehrfach personelle Veränderungen. Mit René Bertram gewann die Gruppe später einen Keyboarder, Akkordeonist und ehemaligen Alleinunterhalter, der die musikalischen Möglichkeiten deutlich erweiterte. Dazu gesellten sich der Schlagzeuger und Sänger Paul Herf sowie der Bassist und Gitarrist Reinhard Mauel. Dieses Trio war vorher jahrelang als Teil einer Band durch die Lande gezogen. Udo Diehl, Werner Schopp und Obermösch Jürgen Gemein vervollständigen das Sextett.

Neben Gesang setzen die Mösche folgende Instrumente ein: Keyboard, Akkordeon, Bass, Gitarre, Schlagzeug und weitere Percussionsinstrumente. Die Gruppe fand rasch großen Anklang bei der Bevölkerung und war bald fester Bestandteil des Remagener Karnevals. Das Erfolgsrezept der Gruppe lautete, wie es auf der Homepage der "Mösche" steht: "Originelle Persönlichkeiten und bemerkenswerte Begebenheiten aus dem Alltagsleben, werden in humoristischen Texten zu bekannten Melodien gesungen."[1]

Nach 30 Jahren verließen die Ricomagus Mösche im Oktober 2012 die Bühne. Zum Abschluss geben sie am Samstag, 6. Oktober, ab 19 Uhr noch einmal ein Benefiz-Jubiläums-Abschiedskonzert in der Rheinhalle. Mit dabei sind die Kölner Rockgruppe Brings, das Musikkorps des Stadtsoldatenkorps Remagen 1937 e.V. und das Panik-Orchester Remagen. Die Schirmherrschaft haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Remagens Bürgermeister Herbert Georgi. Der Verein hofft, mit dem Konzert einen neuen Spendenrekord zugunsten des Fördervereins der Radiologie auf dem Venusberg in Bonn erzielen zu können.

Siehe auch

Ricomagus

Mediografie

Abschiedskonzert mit Freunden: „Ricomagus Mösche“ kehren der Bühne den Rücken, rhein-zeitung.de vom 8. Oktober 2012

Fußnoten

  1. Quelle: Website der Ricomagus-Mösche, gesehen am 29. September 2012