Stadtsoldatenkorps Remagen 1937 e.V.

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Das Stadtsoldatenkorps Remagen 1937 e.V. ...


Mitglieder

  • April 2002: 358
  • April 2003: 343
  • April 2004: 331
  • April 2005: 311 (148 männliche und 163 weibliche Mitglieder)
  • April 2009: mehr als 300
  • Im Juni 2012 zählt der Verein rund 320 Mitglieder, darunter fast 100 Aktive vom Musikkorps bis hin zu den Mini-Majoretten.

Ehrenmitglieder:

Vorstand

Kontakt

E-Mail kontakt@stadtsoldatenkorps-remagen.de

Gründung und Entwicklung

Fritz Gottschalk trug Freunden um die Mitte der 1930er Jahre seine Idee vor, Aktivitäten zur Belebung des Remagener Straßenkarnevals zu entwickeln. Gottschalks Idee wurde in die Tat umgesetzt. Und die Mitglieder des am 1. Mai 1929 gegründeten Junggesellen-Vereins „Baachporz“ waren mit von der Partie. Mit Martin Clemens stellte die Gruppe im Jahr 1936 den ersten Karnevalsprinz von Remagen.

Bei der Gründungsversammlung im Herbst 1937 im damaligen Hotel „Apollinaris“ führte Fritz Gottschalk den Vorsitz. Der Verein wurde einstimmig „Stadtsoldatenkorps Remagen“ genannt. Bei den Karnevalszügen der Jahre 1938 und 1939 fanden die Fußgruppen und Prunkwagen des Korps viel Anklang.

Mit Beginn des 2. Weltkriegs endeten die Aktivitäten des Korps. Der Vereinsfundus ging während des Krieges verloren. Lediglich die Vereins-Standarte ist noch heute erhalten.

1950 trafen sich Aktive aus der Vorkriegszeit mit neuen Interessenten im Hotel Pinger, um den Verein neu zu gründen. Beim ersten Karnevalsumzug 1951 waren sie mit Riesenkamellekanone, neuen Bagagewagen, der geretteten Standarte, dem gesamten Tross und der Feldküche vertreten.

Seit 1952 schlagen die Stadtsoldaten Jahr für Jahr am Karnevalssamstag ein Biwak auf dem Marktplatz auf.[1]

Ende 1955 gab das Tambourkorps seine Mitgliedschaft im Stadtsoldatenkorps auf. Mit neuen Fanfaren und Landsknechttrommeln präsentierte das Stadtsoldatenkorps unter der Führung von Arno Wagner und Alfred Feldner bei der Prinzenproklamation 1956 einen neuen Fanfarenzug. Damit wurde der Grundstock des heutigen Musikkorps gelegt.

1967 wurde das Damentanzkorps gegründet. Später kam durch die Unterstützung von Rittmeister Gustav Langen und die Reitsportgemeinschaft Hubertushof die Kavallerie hinzu. Im Jahr 1970 wurde die Majorettengruppe gegründet.

1975 nahmen die Musiker eine Schallplatte auf. Ein fester Bestandteil ist seit 1976 die jährliche Teilnahme am großen Bürgerschützenfest in Neuss. Unvergessen sind die Teilnahme der Musiker aus Remagen an der Steubenparade in New York im Jahr 1977 und am Reiterfest 1981 in Maisons-Lafitte..

Zahlreiche Prinzengeschlechter entstammen den Stadtsoldaten. Regimentskapellmeister Stan Gola komponierte die Rheinhallen-Fanfare. Prächtige Bälle und Auftritte etwa beim Rheinland-Pfalz-Tag sind weitere Höhepunkte in der Vereinsgeschichte.[2]

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung im April 2013 im Gerätehaus der Feuerwehr standen Ergänzungswahlen zum Vorstand, weil der amtierende Kassierer Michael Tillmann und der Musikervertreter Uwe Janssen aus zeitlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung standen. Als neue Kassiererin wurde einstimmig Tanja Görres, als Musikervertreterin Ronja Leicher und als neuer Beisitzer Mayk Patella gewählt. In ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt wurden Michael Buchholz (Gardesprecher) und Ingrid Weiß (Schriftführer).[3]

Sonstiges

  • Das Korps hat einen Feuerwehrmusikzug mit Gerold Gadsch als Musikzugführer und Michael Wahl als Musikstabsführer sowie eine Showtanzgruppe.
  • Vereinsfarben: Blau, Weiß und Rot

Video

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Christoph Lüttgen: Biwak auf dem Remagener Markt – Stadtsoldaten legen Stadtchef in Ketten, general-anzeiger-bonn.de vom 8. Februar 2016
  2. Quellen: General-Anzeiger vom 30. Juni 2012 und Rhein-Zeitung vom 2. Juli 2012
  3. Quelle: Rhein-Zeitung vom 30. April 2013