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Schornkapelle Schuld

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Die 30. Frauenwallfahrt im Jahr 2010 wurde von Weihbischof Jörg Michael Peters zelebriert.
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An allen Sonntagen im Mai findet die Marienwallfahrt zur Schornkapelle oberhalb des Dorfes Schuld statt. Seit 1979 pilgern auch Frauen aus dem Dekanat Ahr - Eifel jedes Jahr im Juni zur "Schmerzensreichen Mutter" in dieser Kapelle. Die Frauen kommen zunächst mit Autobussen und Pkw nach Schuld. Nach einer Andacht in der Katholischen Pfarrkirche "St. Gertrud" Schuld pilgern sie singend und betend zu Fuß zu der Kapelle, die oberhalb des Ortes liegt. Auf dem Vorplatz wird unter freiem Himmel Eucharistie gefeiert.


Standort

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Sonstiges

Die Katholische Frauengemeinschaft Schuld baut dort Tische und Bänke auf, an denen es nach dem Gottesdienst Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen gibt. Gegen Abend klingt der Tag mit einer Marienvesper an der Kapelle aus. Anschließend machen sich die Pilgerinnen wieder auf den Heimweg.

Ziel der alljährlichen Frauenwallfahrt ist die Pieta in der Altarnische der Kapelle. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende aus Eichenholz gefertigte Original wurde im November 1972 von einem unbekannten Dieb gestohlen. Im Jahr 1973 schnitzte der in Adenau lebende Bildhauer Georg Gehring deshalb anhand von Fotografien eine originalgetreue neue Pieta - ebenfalls aus Eichenholz. Als die Schorn-Kapelle im Jahr 1994 restauriert wurde, erhielt der Altar eine Blattgold-Auflage.

Die Wallfahrtskapelle "auf Schorren" ist eine Stiftung der Familie Schorn. Der Legende nach geriet ein Bauer auf dem Weg von Insul nach Schuld mit Pferd und Wagen bei der Durchquerung der Ahr in Not. Den Tod vor Augen, habe der Mann die Jungfrau Maria um Hilfe angerufen. Er habe versprochen, auf dem gegenüber liegenden Berg eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter zu errichten, wenn er gerrettet würde. Daraufhin sei der Mond zwischen den Wolken hervor gekommen, im Licht habe der Bauer den Weg aus den Fluten finden können. Der Bauer habe sein Versprechen gehalten und eine Kapelle erbaut. Der Bau der Kapelle wird auf vor 1700 datiert, da bereits 1719 eine Restaurierung in den Akten vermerkt ist.

Weitere Bilder

Siehe auch

St. Maria