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Streuobstwiesenverein Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Acht Einwohner der Kreisstadt gründeten im Februar 2018 den Streuobstwiesenverein Bad Neuenahr-Ahrweiler und wählten unter der Leitung von Ortsvorsteher Georg Schikowski einen Gründungsvorstand, der bis zur ersten Mitgliederversammlung amtieren soll. Vorsitzender wurde Bernd Walther, Vize Jörn Kampmann, Kassierer Wolfgang Heinen und Beisitzer Heinz Kurth. Ein Schriftführer fand sich zunächst nicht. Martin Jung, Landschaftsarchitekt bei der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler, ergänzte den Vorstand als Beisitzer ohne Stimmrecht. Jens Heckenbach von der Landesgartenschau 2022 gGmbH Bad Neuenahr-Ahrweiler gehörte ebenfalls zu den Vereinsgründern. Bürgermeister Guido Orthen hatte die Vereinsgründung im Vorfeld der 5. Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei Bernd Walther, dem stellvertretenden Ortsvorsteher von Bachem angeregt, weil die Streuobstwiese zwischen Bachemer Brücke und Jugendgästehaus in die Landesgartenschau integriert werden soll. Die Wiese soll für die Landesgartenschau umgestaltet und mit neuen Bäumen ausgestattet werden. Diese Arbeiten soll der Verein übernehmen. Er Verein soll die Planung einer Musterstreuobstwiese am Ahrufer übernehmen. Auf dem Areal, das nachweislich schon im 14. Jahrhundert als Obstwiese diente, sollen dann alte Sorten angepflanzt werden, beispielsweise mit Champagnerrenette, Deutscher Augustbirne und Rotem Weinbergspfirsisch, die allesamt in hohem Maße schädlingsresistent sind. Abgestorbene Bäume sollen als Nistmöglichkeiten stehen bleiben, und Wildbienen sollen in ein großes „Hotel“ einziehen. Der Verein soll auch die Verwertung der Ernte übernehmen. „Da ist vom Gelee bis zum Edelbrand alles möglich“, sagte der Gründungsvorsitzende Bernd Walther. Satzungsziel ist die Übernahme der Pflege sämtlicher Streuobstwiesen in der Kreisstadt. Für Maßnahmen des Vereins seien im Budget der Landesgartenschau 100.000 Euro vorgesehen, sagte Jens Heckenbach. Vereinschef Walther hoffte auch auf Zuschüsse aus dem Förderprogramm des Landes für die Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft (EULLa). Die Anpflanzung von Bäumen für Streuobstwiesen werde mit bis zu 55 Euro gefördert.[1]


Ansprechpartner

Jens Heckenbach

Mitgliedsbeitrag

  • Einzelpersonen zwölf Euro jährlich
  • Familien 24 Euro jährlich
  • juristische Personen 120 Euro jährlich

Fußnoten

  1. Quelle: Günther Schmitt: Verein für die Streuobstwiesen der Kreisstadt – Bernd Walther leitet den Gründungsvorstand – Projekt für die Landesgartenschau 2022, in: General-Anzeiger vom 27. Februar 2018