Susanne Müller

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Wahlwerbung vor der Landtagswahl 2021 am Hafen Oberwinter
Bild 1-Wahlkampf SPD Fraktion.jpg

Susanne Müller (* 18. September 1973 in Bad Homburg) aus Bad Neuenahr-Ahrweiler schaffte bei der Landtagswahl 2021 über die Landesliste den Sprung in den rheinland-pfälzischen Landtag. Dort wurde sie in die folgenden Ausschüssen gewählt: Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, Bildung sowie Gleichstellung und Frauen. Darüber hinaus ist Susanne Müller familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.


Wahlkreisbüro[Bearbeiten]

Lisa Fischer

Hauptstraße 117

53424 Remagen-Oberwinter

Telefon 02228 9115077

E-Mail

Vita[Bearbeiten]

„Susanne Müller wurde am 18. September 1973 im Hochtaunuskreis als das Älteste von drei Kindern geboren. Von 1980 bis 1984 besuchte sie die Grundschule Oberursel, anschließend bis 1986 die Förderstufe der Gesamtschule Oberursel. 1993 machte sie am Gymnasium Oberursel Abitur und wurde SPD-Mitglied. Bis 1996 absolvierte sie beim hessischen Rundfunk in Frankfurt eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Von 1996 bis 2000 studierte sie in Frankfurt und Hannover das Lehramt für Sonderpädagogik und absolvierte ihr Referendariat im Norden Hannovers. Von 1998 bis 2000 war sie Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für allgemeine Erziehungswissenschaft. Von 1987 bis 1998 gehörte sie dem Kirchenvorstand der evangelischen Heilig-Geist-Kirche Oberursel an, 2000 wurde Susanne Müller Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

2002 zog sie aus familiären Gründen ins Rheinland. Ab 2002 arbeitete sie als Förderschullehrerin an der Janusz-Korczak-Schule Sinzig, wo sie Klassen- und Fachlehrerin war. Von 2014 bis 2016 leitete Susanne Müller die Burgweg-Schule Burgbrohl, bis sie 2016 zur Leiterin der Unesco-Projektschule am Bernardshof in Mayen wurde. Dort arbeitete sie, bis sie im Mai 2021 als Landtagsabgeordnete in den rheinland-pfälzischen Landtag einzog. 2015/2016 war Susanne Müller Referat 34 Förderschulen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Koblenz (ADD) teilabgeordnet. 2017 wurde sie Landesreferentin für den Förderschwerpunkt Verhalten im Verband der Sonderpädagogik.

Die geschiedene Mutter von zwei Kindern im Alter von 15 und 19 Jahren (Stand Juni 2021) hat sich früh ehrenamtlich in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagiert und ist auch auf Verbandsebene im bildungspolitischen Bereich aktiv. „Als Sonderpädagogin tritt sie für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft ein, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen, egal welcher sozialen Herkunft sie entstammen“, berichtete die Rhein-Zeitung am 27. Juni 2020.

Soziale Gerechtigkeit sei ihr „ein Herzensanliegen“, sagte Susanne Müller den Genossen, die sich bei einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Breisiger Ländchen am Montag, 10. August 2020, im Rheinhotel 4 Jahreszeiten in Bad Breisig nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder versammelten. „Das elterliche Portemonnaie entscheidet immer noch viel häufig über den Bildungsweg der Kinder”, führte Müller aus. Vielen Jugendlichen bleibe deshalb ein Hochschulstudium verwehrt. Immer noch gebe es aber auch noch zu viele Familien, denen es an gesundem Essen mangelt und die befürchten, dass sie ihre nächste Stromrechnung nicht bezahlen können. Aber wenn Menschen sich ängstigen, öffne das Populisten die Türen. Zu den Hauptaufgaben der Politik gehöre deshalb, „zu verhindern, dass sich unsere Gesellschaft spaltet.”

Der Vorsitzende der Kreis-SPD, Marcel Hürter, hatte Müller dem Kreisvorstand als Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 13 bei der Landtagswahl 2021 vorgeschlagen. Hürter lobte Susanne Müller als engagiert und durchsetzungsstark. Als Schulleiterin verfüge sie über Führungserfahrung und im wichtigsten Landesthema, der Bildungspolitik, sei sie äußerst kompetent. Im Juni 2020 wurde sie dann den Mitgliedern vom Vorstand des SPD-Kreisverbands Ahrweiler einstimmig als Direktkandidatin empfohlen. Bei der SPD-Wahlkreiskonferenz im September 2020 in Gönnersdorf wurde sie von den Delegierten aus den Ortsvereinen im Landtagswahlkreis zur Direktkandidatin gewählt.

Dass der Kreis Ahrweiler tiefschwarz sei, wisse sie. Dass sie den Bad Breisiger Guido Ernst (CDU) beerbt, der sich nach drei Legislaturperioden nicht erneut um das Direktmandat bewirbt, sei deshalb höchst unwahrscheinlich, sagte sie bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Breisiger Ländchen am Montag, 10. August 2020, im Rheinhotel 4 Jahreszeiten in Bad Breisig. Trotzdem rechnete sie sich Chancen aus, den Sprung in den Landtag über einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste ihrer Partei zu schaffen. Tatsächlich gelang Susanne Müller dann auf diesem Weg der Einzug in den Landtag.

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Mediografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten