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Susanne Müller

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Susanne Müller (* etwa 1974 in Bad Homburg) wurde im Juni 2020 vom Vorstand des SPD-Kreisverbands Ahrweiler den Mitgliedern des Kreisverbands einstimmig als Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 13 bei der 18. Wahl des rheinland-pfälzischen Landtags am 14. März 2021 vorgeschlagen. Bei der Wahlkreiskonferenz im September 2020 in Gönnersdorf stimmen die Delegierten aus den Ortsvereinen im Landtagswahlkreis darüber ab, ob die Leiterin der Förderschule im Bernardshof in Mayen als Kandidatin aufgestellt wird. Das meldete die Rhein-Zeitung am 26. Juni 2020. Der Vorsitzende der Kreis-SPD, Marcel Hürter, hatte Müller dem Kreisvorstand vorgeschlagen: Hürter lobte Susanne Müller als engagiert und durchsetzungsstark. Als Schulleiterin verfüge sie über Führungserfahrung und im wichtigsten Landesthema, der Bildungspolitik, sei sie äußerst kompetent.


Vita

Susanne Müller wurde in Bad Homburg in eine Arbeiterfamilie geboren. Ihre Mutter war Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Nach ihrem Abitur absolvierte Susanne Müller zunächst eine kaufmännische Ausbildung beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Anschließend studierte sie in Frankfurt/Main und Hannover das Lehramt für Sonderpädagogik und absolvierte ihr Referendariat im Norden Hannovers.

Susanne Müller war Juso-Mitglied in Oberursel. 2002 kam sie an die Janusz-Korczak-Schule Sinzig, wo sie Klassen- und Fachlehrerin war. Am Zentrum für Schulleitung und Personalführung in Boppard bereitete sie sich auf die bevorstehende Schulleitungsfunktion vor. Im Jahr 2013 sei sie in das Förderschulreferat der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier abgeordnet worden, berichtete der General-Anzeiger.[1]

Von 2014 bis 2016 leitete Susanne Müller die Burgweg-Schule Burgbrohl. 2016 wurde sie dann Leiterin der Unesco-Projektschule am Bernardshof in Mayen. Susanne Müller hat (Stand Juli 2020) zwei Kinder im Alter von 14 und 18 Jahren.

Susanne Müller hat sich früh ehrenamtlich in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagiert und ist auch auf Verbandsebene im bildungspolitischen Bereich aktiv. „Als Sonderpädagogin tritt sie für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft ein, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen, egal welcher sozialen Herkunft sie entstammen“, berichtete die Rhein-Zeitung am 27. Juni 2020

2019 wurde Susanne Müller Großmutter.

Dass der Kreis Ahrweiler tiefschwarz ist, weiß Susanne Müller. Dass sie den Bad Breisiger Guido Ernst (CDU) beerbt, der sich nach drei Legislaturperioden nicht erneut um das Direktmandat bewirbt, sei deshalb höchst unwahrscheinlich, wie sie bei einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Breisiger Ländchen am Montag, 10. August 2020, im Rheinhotel „4 Jahreszeiten“ in Bad Breisig sagte. Trotzdem rechnet sich die Leiterin der Förderschule im Bernardshof in Mayen Chancen auf ein Landtagsmandat aus – über einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste ihrer Partei.

Soziale Gerechtigkeit sei ihr „ein Herzensanliegen“, sagte sie den Genossen, die sich nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder versammelten. „Das elterliche Portemonnaie entscheidet immer noch viel häufig über den Bildungsweg der Kinder”, führte Müller aus. Vielen Jugendlichen bleibe deshalb ein Hochschulstudium verweht. Immer noch gebe es aber auch viel zu viele Familien, denen es an gesundem Essen mangelt und die befürchten, dass sie ihre nächste Stromrechnung nicht bezahlen können. Aber wenn Menschen sich ängstigen, öffne das Populisten die Türen. Zu den Hauptaufgaben der Politik gehöre deshalb, „zu verhindern, dass sich unsere Gesellschaft spaltet.”

Auch in Bad Breisig und im Brohltal müsse die Politik dafür sorgen, dass Kinder am gesellschaftlichen Leben teilhaben und Bildungsangebote wahrnehmen können. Sie habe beobachtet, dass es gerade im Brohltal „besonders viele Jugendamtsfälle gibt, in denen Kinder aus ihren Familien herausgeholt werden.” Das sei schlecht vor allem für die Kinder und ihre Eltern, aber auch für die kommunalen Finanzen. “Hier muss die Politik dringend gegensteuern”, so Müller. Es dürfe aber auch nicht länger hingenommen werden, dass im Kreis Ahrweiler 300 Kita-Plätze fehlen. Das gehe ganz klar zu Lasten der Familien.

Fußnoten

  1. Quelle: Burgbrohl: Förderschule unter neuer Leitung, general-anzeiger-bonn.de vom 15. Januar 2014